Desktop-as-a-Service: 6 wichtige Trends rund um End-User-Computing 2020

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Desktop-as-a-Service: 6 wichtige Trends rund um End-User-Computing 2020

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Leben und Arbeiten wird im 21. Jahrhundert maßgeblich von der Digitalisierung bestimmt. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Trend, sondern vielmehr um eine unumkehrbare Umwälzung aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Matthias Haas, CTO von Igel, stellt die wichtigsten Trends im Bereich Desktop-as-a-Service vor.
Desktop-as-a-Service

Quelle: Den Rise/Shutterstock

Die Cloud ist kein Trend mehr, sie ist da, wir müssen sie nun nutzen, um die Anforderungen nach mehr Sicherheit, niedrigeren Kosten, höherer Flexibilität und besserer Nachhaltigkeit zu erfüllen. Für die Bereiche Desktop-as-a-Service und End-User-orientierte Infrastruktur deuten sämtliche Trends darauf hin, dass sich die Erwartungen im Jahr 2020 weitestgehend erfüllen werden

Windows Virtual Desktop beschleunigt die Adaption von End-User-Computing

Microsoft hat Windows Virtual Desktop angekündigt. Damit erzeugt der Marktführer für Desktop-Betriebssysteme eine Triebfeder, die viele umdenken lassen wird, die beim regelmäßigen Betrieb von Hunderten oder Zehntausenden Windows-PCs ins Schwitzen kommen. Microsoft Windows kann nun aus der Cloud bezogen werden und an jedem beliebigen Endgerät genutzt werden.

Außerdem wird das beliebte Office365 dazu beitragen, dem Windows aus der Cloud noch mehr Schwung zu verleihen. Statt sich um Betriebssysteme zu kümmern, können die Ressourcen nun in die effiziente Bereitstellung von Endanwendungen und die Unterstützung von Digitalisierungsprojekten fließen. In der Folge werden davon auch Citrix und VMware profitieren, die mit neuen Lösungen nun wieder Kostenvorteile für Anwender erzeugen müssen.

Desktop-as-a-Service: Cloud Workspaces als sichere Alternative zum Windows-PC

Auch die Anfälligkeit von Endgeräten für Sicherheitsattacken wird damit zumindest in großen Teilen gelöst. Wenn am Endgerät nicht mehr ein komplexes Betriebssystem installiert ist, sondern ein auf Sicherheit, Verwaltbarkeit und Cloud-Zugriff optimiertes OS, wird die Verwundbarkeit wesentlich geringer. Die hohen Sicherheitsstandards von Cloud-Providern übertreffen mittlerweile oft die von lokal administrierten Rechenzentren, und verschlüsselter Datenverkehr tut sein Übriges.

Sicherheit bleibt also ein Top-Thema, aber die gute Nachricht ist, dass Cloud Workspaces eine sichere Alternative sind. Weiterhin lassen sich mit Windows Virtual Desktop jetzt auch alte Windows-Anwendungen direkt in die Cloud und damit an jedes Endgerät bringen. Dadurch werden Windows-Applikationen genauso einfach und überall verfügbar sein wie Web- oder mobile Anwendungen.

Desktop-as-a-ServiceQuelle: Igel
Igel präsentierte auf der Disrupt 2019 ihre Endpoint-Hardware.

Desktop-as-a-Service: Mitarbeiter wünschen sich Arbeiten in der Cloud

Auch die Erwartungen der Endanwender ändern sich mit der Digitalisierung. Die Technologie tritt in den Hintergrund und steht als einfach konsumierbarer Service zur Verfügung. Durch flexible Arbeitszeiten sowie durch die Verfügbarkeit von Home-Office- und mobilen Arbeitsplätzen muss der Arbeitsplatz stets verfügbar sein.

Wer „nur“ am Computer arbeitet, dem ist Präsenzpflicht kaum noch zu erklären. Cloud Workspaces und sichere Endgeräte sind Grundlage dafür, dass Mitarbeiter ohne Sicherheitsbedenken oder großen technologischen Aufwand ihre Work-Life-Balance verbessern können. Insbesondere die junge Generation, die wir im Arbeitsmarkt dringend benötigen, erwartet diese Flexibilität und Unterstützung durch die Unternehmens-IT.

Desktop-as-a-Service: Agiles Arbeiten und Cloud gehören zusammen

Die Flexibilität von Desktop-as-a-Service unterstützt in Unternehmen den Trend zu agilen Arbeitsmethoden. Neue, projektübergreifende Teams lassen sich schnell zusammenführen, Externe lassen sich einfach einbinden, der gemeinsame Arbeitsplatz liegt in der Cloud, die Frage des Standorts wird unerheblich, Kollaboration selbst über Kontinente hinweg ist einfach zu gestalten, Informationen werden nahezu in Echtzeit ausgetauscht und verfügbar. All dies wird ermöglicht durch neue Sicherheitskonzepte, in denen Nutzer ihre Identität sicher und dezentral nachweisen können.

Neue Technologien beschleunigen Trend zu Desktop-as-a-Service

Neue Technologien beflügeln die bereits genannten Trends weiter. So wird die 5G-Technologie – vermutlich zunächst innerhalb von Unternehmensstandorten – für einen Leistungsschub bei der mobilen Datenkommunikation sorgen. Server- oder Cloud-basiertes Arbeiten wird damit noch schneller, verfügbarer und sicherer.

Dies trägt dazu bei, dass Anwendungen und Daten einfacher konsumierbar und überall verfügbar werden. Die fortschreitende Virtualisierung in Rechenzentren und ein hoher Automatisierungsgrad der Serververwaltung wird die Verfügbarkeit und Sicherheit von On-Premises- und Cloud-Rechenzentren weiter erhöhen. Das kommt auch Cloud Workspaces zugute. Intelligente Algorithmen und lernende Systeme werden außerdem dabei unterstützen, die Benutzererfahrung stets zu optimieren und Informationen auf verschiedensten Endgeräten einfach darzustellen.

Desktop-as-a-Service: Nachhaltigkeit sorgt für langfristigen Erfolg

Aus ökonomischer Sicht war der Trend zum End-User-Computing in Cloud Workspaces immer schon eindeutig. Denn eine längere Nutzbarkeit von Hardware verringert die Investitionen. Es bedeutet aber auch ein Plus an Nachhaltigkeit, da weniger Computer bereits nach drei Jahren ausgemustert werden müssen. Igel achtet beispielsweise bei all seinen Hardware-Produkten darauf, recycelte Materialien einzusetzen und wiederverwendbare Komponenten zu verbauen.

Springen Sie jetzt auf den IT-Trend Desktop-as-a-Service auf. Die Weichen sind in Richtung Cloud Workspaces gestellt und Microsoft schiebt mit Windows Virtual Desktop kräftig mit an. Auf diese Weise werden Computerarbeitsplätze im Unternehmen fit gemacht für die digitale Transformation und eine neue Generation an Mitarbeitern.

In der „as-a-Service-“Gesellschaft wird der digitale Arbeitsplatz aus der Cloud eine Selbstverständlichkeit. Die Zeit und die Technologie sind daher reif für den Desktop-as-a-Service. Igel adressiert damit nicht nur die beständigen Anforderungen an Kostenreduzierung und Sicherheit, sondern liefert einen wesentlichen Baustein für den Umbau der Unternehmen im Rahmen ihrer digitalen Transformation. Cloud Workspaces, die über einfach zu wartende und leicht zu bedienende Endgeräte zugänglich sind, erhöhen die Produktivität unterstützen Mitarbeiter beim agilen Arbeiten.

Igel HaasQuelle: Igel
Matthias Haas ist CTO der Igel Technology GmbH.

Über den Autor: Matthias Haas ist Chief Technology Officer der Igel Technology GmbH. Er entwickelt Technologiepartnerschaften und ist für das Hardware- und Softwareportfolio von Igel verantwortlich. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der IT-Branche sorgt Haas für Produkte, die auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten sind und den sich verändernden Marktanforderungen entsprechen. (sg)

Lesen Sie auch: Digitalisierungsstrategie: Wie Unternehmen die größten Hindernisse überwinden

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