27.09.2021 – Kategorie: IT-Sicherheit

Deshalb müssen Unternehmen ihre IT-Sicherheitsstrategie überdenken

Deshalb müssen Unternehmen ihre IT-Sicherheitsstrategie überdenkenQuelle: Rawpixel.com/shutterstock
Unternehmen müssen das Thema Wiederherstellung in ihre Sicherheitsstrategien integrieren, um Ausfallzeiten zu minimieren und im Falle eines Hacks den normalen Geschäftsbetrieb schnell fortsetzen zu können.

Für viele Unternehmen und ihre IT-Sicherheitsabteilungen lag der Fokus bisher ganz klar darauf, alles Mögliche zu tun, um Sicherheitsverletzungen zu vermeiden. Schaut man sich die immer länger werdende Liste erfolgreicher Hacks an, zum Beispiel durch Ransomware an, muss man allerdings feststellen, dass diese IT-Sicherheitsstrategie bisher nicht aufging. Tatsächlich ist es eher nur eine Frage der Zeit, bis eine Organisation zum Opfer von Cyberkriminellen wird. Doch wenn es als sicher gilt, dass man irgendwann gehackt wird, wird die Miwnimierung der Folgen von Hacks genauso wichtig wie das Vermeiden.

Unternehmen müssen ihre IT-Sicherheitsstrategie überdenken

Da Unternehmen erfolgreiche Angriffe längst nicht mehr ausschließen können, müssen sie sich auf das schlimmste mögliche Szenario vorbereiten. Und darauf, wie sie die negativen Folgen dieses Szenarios möglichst gut überstehen. Unternehmenschefs sind sich einig, dass das schlimmste anzunehmende Szenario für die meisten Unternehmen eine existentielle Bedrohung darstellt. Damit rückt das Thema Wiederherstellung mit Recoverware ganz nach oben auf die Prioritätenliste eines CIOs. Das bedeutet, dass sich Sicherheitsteams ab sofort nicht nur mit der Abwehr, sondern auch mit der Wiederherstellung ­beschäftigen müssen, um Unterbrechungen der IT zu minimieren. Dies bietet die Möglichkeit sich aktiv zu schützen und ebenso aktiv zum normalen Geschäftsbetrieb zurückzukehren, falls doch etwas schiefgeht. Um dies zu erreichen, benötigen Unternehmen notwendige Lösungen aus dem Bereich „Recoverware“. Diese Wiederherstellungslösungen werden zu einer immer wirkungsvolleren Abwehr gegen Malware-Angriffe. Doch wie funktionieren diese Lösungen?

Kontinuierliche Datensicherung ist Voraussetzung für schnelle Wiederherstellung

Ist die Sicherheit einmal kompromittiert und die Produktion steht still, muss es schnell gehen. Recoverware muss also schnell einsatzbereit sein und den Normalzustand idealweise mit nur wenigen Klicks wiederherstellen. Moderne Lösungen bieten genau das: Die Wiederherstellung von Workloads und Daten innerhalb von Minuten. Und damit eine Wiederherstellung ohne großen Datenverlust geschehen kann, muss die Datensicherung kontinuierlich sein. Lange Intervalle wie bei Backups und Snapshots bieten keine Wiederherstellung bis zu den letzten Sekunden vor dem Angriff. Mit der Möglichkeit, Daten bis zu einem Zeitpunkt wiederherzustellen, der direkt vor einem Angriff liegt, gewinnen IT-Teams die Kontrolle schnell wieder zurück und minimieren damit die Folgen des Angriffs.

Recoverware ist keine Kapitulation

Recoverware bietet einen Wiederherstellungspunkt, der direkt vor dem Ausfall liegt. Damit können IT-Teams umgehend Daten wiederherstellen, Tests durchführen und die Server wieder mit dem Netzwerk verbinden. So nehmen Recoverware-Lösungen Angriffen wie Ransomware ihren Schrecken – und Unternehmen können zuversichtlich sein, auch mit Angriffen fertigzuwerden, die durch das Sicherheitsnetz geschlüpft sind. Die Einführung von Recoverware-Konzepten und -Produkten ist keine Kapitulation. Sie ist vielmehr Ausdruck der pragmatischen Sichtweise, dass Prävention und Wiederherstellung Hand in Hand gehen müssen, um die Auswirkungen eines Angriffs schnell zu beseitigen und zum normalen Geschäftsbetrieb zurückzukehren.

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IT-Sicherheitsstrategie, Reinhard Zimmer
Bild: Zerto

Der Autor Reinhard Zimmer ist Regional Sales Manager DACH bei Zerto.



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