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Der Preis der IT-Sicherheit

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Maßnahmen zur IT-Sicherheit sind nicht zwangsläufig mit großen Investitionen verbunden. Angesichts möglicher Schäden rentiert sich ein Sicherheitskonzept für die IT schnell. Unternehmen sollten ihre IT-Sicherheitsrisiken kennen und eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. Von Diethelm Siebuhr

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Maßnahmen zur IT-Sicherheit sind nicht zwangsläufig mit großen Investitionen verbunden. Angesichts möglicher Schäden rentiert sich ein Sicherheitskonzept für die IT schnell. Unternehmen sollten ihre IT-Sicherheitsrisiken kennen und eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. Von Diethelm Siebuhr

Nach wie vor fühlen sich manche Unternehmen nicht ernsthaft von dem Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, betroffen. Jüngste Zahlen des Branchenverbandes Bitkom zeigen allerdings: Es hat bereits jedes zweite Unternehmen erwischt. Investitionen in IT-Sicherheit sind in vielerlei Hinsicht gut angelegtes Geld: Kommt es zu einem Sicherheitsvorfall, ist die Bandbreite potenzieller Folgen sehr weit gesteckt. Sie reicht vom Verlust von Daten bis hin zur existenziellen Bedrohung durch Produktions- und Betriebsausfälle. Nachgelagert zu einem Cyberangriff kommen dann unter Umständen Regressforderungen von Kunden und Partnern, Bußgelder, Imageschäden und so weiter. Das summiert sich schnell. 3,42 Millionen Euro – so viel kostet laut einer Studie des Ponemon Instituts durchschnittlich eine Datenpanne in Deutschland.

DDoS-Attacke eines der häuftigsten Szenarien

Eines der häufigsten Angriffsszenarien auf Unternehmen sind neben Ransomware vor allem Distributed Denial of Services (DDoS). Besonders für Webshop-Betreiber sind DDoS-Attacken, die ihre IT-Infrastruktur lahmlegen, schmerzhaft. Statt tausender eingehender Bestellungen herrscht Stillstand. Ein effektiver DDoS-Schutz erfordert hingegen keine großen Investitionen. Gemessen an den Gesamtkosten für den Betrieb einer start-of-the-art Webshop-Plattform ist das vergleichsweise wenig: Hier macht ein solcher Schutz nur ein bis zwei Prozent der Betriebskosten aus. Unternehmen sollten daher für sich eine eigene Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen – inklusive Risikobewertung der eigenen IT-Landschaft.

Diethelm Siebuhr ist Geschäftsführer von Nexinto.

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