15.06.2021 – Kategorie: Technologie

Datenbanken: 5 wichtige Anforderungen für TK-Anbieter

DatenbankenQuelle: sdecoret/shutterstock
Telekommunikations-Unternehmen benötigen eine IT-Infrastruktur mit hoch performanten und skalierbaren Datenbanken. Welche fünf wichtigen Anforderungen TK-Anbieter bei…

TK-Unternehmen profitieren von der stark wachsenden Nachfrage nach schnellen, stabilen und sicheren Verbindungen. Gleichzeitig eröffnen sich neue, datengetriebene Geschäftsmodelle wie Media Streaming oder Industrieautomation. Damit steigen die Anforderungen an die IT-Infrastruktur und die Datenbank-Plattform. Couchbase, Anbieter einer Datenmanagement-Plattform, nennt die fünf wichtigsten Handlungsfelder bei Datenbanken.

1. Skalierbarkeit mit Multi Cloud

Für Telekommunikations-Anbieter ist ständiges Wachstum ein wesentlicher Teil ihres Geschäftsmodells. Die nur begrenzt und mit hohem Aufwand erweiterbaren Altsysteme sind dazu nur bedingt tauglich. Stattdessen werden hochskalierbare Architekturen mit automatisiertem Zugriff auf Multi-Cloud-Ressourcen benötigt. Diese stellen die benötigen Kapazitäten für Nachfrageschübe und Lastspitzen in Echtzeit bereit. Die Datenbank-Plattform muss in solchen hybriden IT-Architekturen mitskalieren können.

2. Flexibilität mit Edge Computing

Mit verteilten Ressourcen, bei denen Rechenkapazitäten sowohl an den Rand des Netzwerks (Edge), als auch in beliebige Clouds verlagert werden, können die Latenzzeiten bei der Bereitstellung und Verarbeitung von Daten besser reduziert werden. Das eliminiert auch das gefürchtete „Single point of failure”-Phänomen. Die Datenbank muss für TK-Unternehmen, für die Server- und Cloud-agnostische Architekturen wichtig sind, so ausgelegt sein, dass sie das Datenmanagement unabhängig von der Hardware-Plattform steuern können.

3. Performance und Hochverfügbarkeit der Datenbanken

Eine hohe IT-Performance ist für TK-Unternehmen nach wie vor unverzichtbar. In den dafür notwendigen verteilten Architekturen haben sich die Anforderungen an die Plattform der Datenbanken geändert. Sie muss nicht mehr nur Read/Write-Zyklen zügig abarbeiten, sondern auch Daten zwischen den Serverknoten verteilen und replizieren. Diese Fähigkeit ist auch Voraussetzung für Echtzeit-Services, wie beispielsweise die Notfall-Kommunikation. Oder die Interaktion von Transportrobotern, die eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent benötigen.

4. Datenbanken unterstützen Edge Analysis

Der Zuwachs an Datenvolumen erfordert es, einen Teil dieser Informationen nicht in zentralen Ressourcen, sondern direkt am Edge zu verarbeiten. So lässt sich die Performance weiter steigern. Dafür kommen idealerweise Datenbank-Plattformen zum Einsatz, die nicht nur Edge-Architekturen unterstützen, sondern auch über integrierte Analytics-Funktionen in den peripheren Datenbank-Clients verfügen.

5. Universalität der Datenbanken

Die IT-Infrastruktur für TK-Anbieter wird zunehmend komplexer. Sie reicht von hochverfügbaren Zentralfunktionen bis hin zu latenzkritischen Edge-Applikationen. Eine Datenbank-Plattform, die das Datenmanagement auf sämtlichen Stufen abdeckt und integriert, beschleunigt die Entwicklung von Applikationen und reduziert die dafür notwendigen Aufwendungen. Zudem werden auf diese Weise die Kosten minimiert und die Optionen für neue, profitable Services erweitert.

„Telekommunikations-Unternehmen erleben einen rasanten Wandel in ihren Geschäftsmodellen“, erklärt Paul Salazar, Head of Sales, Central Europe bei Couchbase. „Moderne Datenbank-Technologie kann dabei auf vielfältige Weise unterstützen, entweder als Caching Layer in Verbindung mit tradierten Legacy-Datenbanken oder als komplett neue Datenbank-Plattform für höchste Performance und Flexibilität.“

Couchbase bietet eine hochleistungsfähige Multi-Cloud-to-Edge-Datenbank mit robusten Funktionen an. Diese sind für geschäftskritische Anwendungen auf einer hoch skalierbaren und verfügbaren Plattform erforderlich. Als verteilte und Cloud-native Datenbank läuft Couchbase in dynamischen Umgebungen und in jeder Cloud. Couchbase basiert auf Open Source und kombiniert die Vorteile von NoSQL mit der Leistungsfähigkeit von SQL. So kann der Übergang von Mainframe- und relationalen Datenbanken vereinfacht werden. (sg)

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