29.09.2022 – Kategorie: Cloud Computing

Datenaustausch: Zukunftssicher in die Cloud

Moderner, flexibler und agiler werden: Für Unternehmen und Organisationen egal welcher Branche ist Cloud Computing längst eher Muss als Option, wenn sie nachhaltig erfolgreich sein wollen. Entgegen den Befürchtungen mancher Verantwortlicher schließen sich Flexibilität und Sicherheit dabei nicht aus.

Die notwendige Sicherheit sensibler Daten sowie Governance- und Compliance-Vorgaben lassen viele Unternehmen zögern, wenn es beim Datenaustausch um Cloud Computing geht. Eine weitere Herausforderung ist die Integration ins firmeneigene IT-System. Dennoch ist die Cloud längst unverzichtbar für die IT-Strategie vieler Unternehmen. Die dauerhafte Datenablage erfolgt zwar wohl bei der Mehrheit in der eigenen IT.

Datenaustausch: Nutzerfreundlichkeit hat höchste Priorität

Doch gerade die temporäre Nutzung etwa bei Projekten oder Ko­operationen mit externen Partner:innen etc. spricht für die externe Cloud. Dafür gilt es wichtige Voraussetzungen zu erfüllen, die Flexibilität und Sicherheit kompromisslos miteinander verbinden – auch um alle Beteiligten mitzunehmen. So sollte die Lösung überzeugen durch intuitive Bedienung und bruchfreie Einbindung in die hauseigene IT sowie nahtloses Branding, vor allem um eine höchstmögliche Nutzerfreundlichkeit zu schaffen.

Vor Angriffen und Datenverlust geschützt

Die wichtigste Rolle spielt in diesem Zusammenhang nach wie vor der Sicherheits-Aspekt, sowohl was die Verfügbarkeit als auch was den Schutz der Daten angeht. Um nicht nur die Anwender:innen für die Cloud zu gewinnen, sondern auch tatsächlichem Schaden für das eigene Unternehmen vorzubeugen, empfehlen sich:

  • die Wahl eines auditierbaren, im Inland ansässigen Anbieters
  • echte Geo-Redundanz durch Rechenzentren, die nur in Deutschland und mindestens 200 Kilometer voneinander entfernt stehen
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Wenn und Aber und ohne Einfallstore
  • das Zero-Knowledge-Prinzip, bei dem wirklich nur der Inhaber die auch für den Cloud-Anbieter verschlüsselten Daten einsehen kann – mit einer solchen kundenseitigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind die Daten auch für Angreifer unbrauchbar –,
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • automatische Versionierung
  • Maßnahmen gegen gegenseitiges Dokumenten-Überschreiben.

Sicher flexibel bleiben beim Datenaustausch

Idealerweise beginnen Unternehmen mit Test-Projekten und bauen diese dann weiter aus. Skalierbare Lösungen vereinfachen dies und beschleunigen Entwicklung, Test und marktreifes Angebot neuer Services. Transparente Anwendungen auf Open-Source-Basis bieten dabei zahlreiche Vorteile: Damit sind Unter­nehmen unabhängiger als bei geschlossenen Lösungen. Benötigte Anwendungen etwa lassen sich mitunter in Eigenregie programmieren. Auch sieht die Unternehmens-IT im offenen Code, ob sich der Anbieter nicht doch Möglichkeiten offengelassen hat, die Daten selbst zu verwerten. Und schließlich schützt deutschsprachiger Support mit Service Level Agreements vor so mancher unangenehmen Überraschung.

Flexibel ohne Kompromisse bei der Sicherheit

Ressourcen besser einsetzen, Prozesse schneller und effizienter gestalten, mit geringeren Investitionen und Wartungskosten das Betriebsergebnis optimieren: Den tragfähigen Grundstein für einen zukunftsfähigen und sicheren Einstieg in die Cloud legen Unternehmen und Organisationen, wenn sie von vornherein wichtige Aspekte beachten.

Entsprechen Seriosität, Techno­logie und Support-Leistung des Anbieters den Anforderungen an Sicherheit und Handling, an Verfügbarkeit, Skalier­barkeit und Flexibilität, dann können Unternehmen und Kunden gleichermaßen von diesem Schritt profitieren.

Datenaustausch
Bild: Luckycloud GmbH

Der Autor Luc Mader ist Geschäftsführer der Luckycloud GmbH.

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