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Data Scientist: Neues Berufsbild eröffnet neue Jobchancen

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Wer künftig einen Job im Umfeld von Business Intelligence oder Analytics sucht, dem steht nach Auffassung vieler Experten jede Menge Möglichkeiten offen. Das zeigt unter anderem die aktuelle Studie „State of Business Intelligence Survey“, die vom Business Intelligence Congress durchgeführt und teilweise vom Teradata University Network gesponsert wurde. An der weltweiten Studie beteiligten sich Professoren und Dozenten, Studenten sowie Manager mit Personalverantwortung aus insgesamt über 40 Ländern, darunter auch Deutschland und die Schweiz.

Ein Abschluss in den Bereichen Business Intelligence oder Analytics stellt auf dem Arbeitsmarkt einen beträchtlichen Vorteil dar. Neben den erforderlichen technischen Fähigkeiten sollten Bewerber allerdings auch kommunikative und betriebswirtschaftliche Kompetenzen mitbringen, um sich den Einstieg in die Arbeitswelt im Bereich Data Analytics zu erleichtern. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der insgesamt dritten seit 2009 durchgeführten Studie „State of Business Intelligence Survey“. Sie fasst die Antworten von Studierenden, Arbeitgebern, Hochschulprofessoren und -dozenten, darunter auch 19 Professoren aus Deutschland und vier aus der Schweiz, zusammen.

Finanziell gefördert wurde die Studie vom Teradata University Network, einem von Akademikern geführten Web-Portal, das Studenten mit Schwerpunkten wie Business Intelligence, Datenbanken und Data Warehousing kostenlos unterstützt. „Die Studie hilft dem Teradata University Network dabei, Professoren die benötigten Tools an die Hand zu geben, um ihre Studierenden mit praxisbezogenen Inhalten auszubilden. Damit können sich künftige Absolventen optimal auf die Anforderungen unserer Kunden, Partner und unseres eigenen Unternehmens vorbereiten“, sagte Susan Baxley, Director, Teradata University Network.

Aus Sicht der Professoren bestehen die drei größten Herausforderungen für die Lehre im Zugang zu großen Datensätzen (45 Prozent), in Studierenden mit den nötigen Voraussetzungen (39 Prozent) und in vorhandenen und ausreichend qualifizierten Fakultäten (35 Prozent). „Die Fachbereiche suchen nach Zugang zu realen Big Data-Sets, um ihren Studierenden den Einfluss von zunehmenden Datenmengen sowie den Zusammenhang zwischen Daten und Geschäftsergebnissen zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie diese Ergebnisse erreicht werden. Immer mehr Unternehmen stellen deshalb Fallbeispiele aus der Praxis und Big Data-Sets zur Verfügung. Durch akademische Partnerprogramme wie das Teradata University Network entwickeln sie zusammen mit Dozenten analytische Aufgaben, Unterrichtsmaterialien und andere pädagogische Hilfsmittel, damit sowohl Professoren als auch Studierende gewinnbringend mit diesen Datensätzen arbeiten können“, sagte Barbara Wixom, Autorin der Studie und Associate Professor of Commerce an der McIntire School of Commerce der University of Virginia.

Manager mit Personalverantwortung aus dem Analytics-Umfeld gaben in der Umfrage an, dass sie bei Neueinstellungen von Absolventen für ihre vakanten Stellen vor allem nach IT- oder Systemanalysten (35 Prozent), Programmentwicklern (32 Prozent), Data Managern (30 Prozent) und Business Analysten (22 Prozent) Ausschau halten. Der Studie zufolge sehen Studierende ihren Karrierechancen in Berufen mit Bezug zu Datenanalysen sehr optimistisch entgegen: Zwei Drittel der künftigen Absolventen sind überzeugt, dass es für sie gute Beschäftigungsaussichten gibt. Über 40 Prozent aller Befragten streben eine Karriere an, die einen versierten Umgang mit Daten voraussetzt, beispielsweise als Business Analysten, IT-Spezialisten im Bereich Analytics, oder in einer anderen Rolle innerhalb eines Unternehmens, die ein Verständnis von Data Analytics voraussetzt. Vier von zehn Befragten möchten ihre erworbenen Business Intelligence-Fähigkeiten im Bereich Marketing (22 Prozent) oder Finanzen (20 Prozent) einsetzen. 16 Prozent ziehen eine Karriere als Data Scientist in Betracht.

„Um die Studierenden bei der Umsetzung ihrer Pläne noch besser zu unterstützen, vergrößert das Teradata University Network aktuell seine Reichweite durch die Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern, beispielsweise für die Bereiche Marketing und Informatik. Im Gegensatz zu anderen akademischen Partnerschaften ist das Teradata University Network unabhängiger und weniger herstellerzentriert – die Inhalte werden von Akademikern für Akademiker erstellt“, sagte Ramesh Sharda, Executive Director, Teradata University Network und Director PhD in Business for Executives Program. „Fachbereichsmitglieder und Partnerunternehmen stellen permanent neue Materialien in Form von Praxisbeispielen, Software, Datensätzen und Videos sowie verschiedene Tools zur Verfügung. Dadurch kann eine hohe Zahl an Studierenden rund um den Globus lernen, warum und wie Analytics genutzt werden sollten und wie Strategie und Technologie zusammenspielen“, so Sharda.

Die Studienergebnisse im Überblick

  • Ein Drittel der befragten Arbeitgeber empfindet mangelnde Erfahrung als größte Herausforderung, dicht gefolgt von ungenügenden unternehmerischen Fähigkeiten (26 Prozent). Mit 22 Prozent teilen sich fehlende technische Fähigkeiten und genereller Kandidatenmangel den dritten Rang, 21 Prozent entfallen jeweils auf mangelnde Erfahrung mit reellen Tools und unzureichende Kommunikationsfähigkeit. 44 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass Studierende über kommunikative Fähigkeiten verfügen müssen, während 38 Prozent unternehmerisches Wissen als wichtigste nicht-technische Kompetenz für den erfolgreichen Arbeitseinstieg erachten.
  • 80 Prozent der befragten Arbeitgeber bieten als Reaktion auf diese Lücken zusätzliche Fortbildungen für ihre neuen Mitarbeiter an. Diese reichen von intensivem Unterricht über Mentorenprogramme und Praktika bis hin zur Kostenerstattung für Schulungen.
  • In sechs Bereichen können Unternehmen laut den befragten Professoren Abhilfe schaffen: Indem sie große Datensätze (45 Prozent) und geeignete Praxisbeispiele (31 Prozent) zur Verfügung stellen, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten (29 Prozent), technischen Support und Trainings anbieten (29 Prozent), reale und sinnvolle Erfahrungen und Zugang zu aktueller Unternehmenssoftware bieten (je 26 Prozent).
  • Über alle Studien- und Weiterbildungsprogramme hinweg berichteten 41 Prozent der Professoren von einer Zunahme ihrer Business Intelligence- und Analytics-Angebote, während nur 7 Prozent im Vergleich zu 2010 einen Rückgang verzeichnen.
  • Studenten, die bereits an einem oder mehreren Kursen in Business Intelligence oder Analytics teilgenommen haben, begründeten die Teilnahme mit ihrem Interesse und dem Wunsch, mehr über diese Branchentrends zu erfahren. Weitere Gründe sind die Relevanz für die künftige Karriere und die Anforderungen ihrer Studiengänge.
  • IT und Management-Informationssysteme (MIS) sind mit 76 Prozent die dominierenden akademischen Disziplinen, in denen Kurse zu Business Intelligence und Analytics gegeben werden. Die wichtigsten Disziplinen innerhalb der naturwissenschaftlichen oder mathematischen Studiengänge vervollständigen Statistik (28 Prozent), Entscheidungswissenschaften (Decision Sciences, 23 Prozent), Operations Research (19 Prozent) und Computerwissenschaften (17 Prozent). Bei den wirtschaftlich orientierten Studiengängen wiederum sind es Marketing (19 Prozent), Buchhaltung (10 Prozent) und Finanzwesen (9 Prozent).

 

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