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Cybersecurity in Deutschland: das Land braucht mehr Superbrains

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Morgens um 9 Uhr in Deutschland: Ampelanlagen fallen weitläufig aus, U-Bahnen bleiben im Tunnel stehen, kein Strom kommt aus der Steckdose, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb. Um 9.15 Uhr: Verkehrschaos am Boden und in der Luft, Börsenpanik, Banken-Run. Ein Szenario, das jeden Tag so eintreten kann.

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Morgens um 9 Uhr in Deutschland: Ampelanlagen fallen weitläufig aus, U-Bahnen bleiben im Tunnel stehen, kein Strom kommt aus der Steckdose, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb. Um 9.15 Uhr: Verkehrschaos am Boden und in der Luft, Börsenpanik, Banken-Run. Ein Szenario, das jeden Tag so eintreten kann.

Der Hintergrund: Cyberattacken nehmen immer größere Ausmaße an

Wie jüngst bekannt wurde, markierte die Hacker-Attacke auf Yahoo, bei der mehr als eine Milliarde Kundenkonten gehackt wurden, die bislang größte Cyber-Attacke in der Geschichte.  Aber auch deutsche Unternehmen bleiben von den kriminellen Aktivitäten der Hacker nicht verschont. So wurden im letzten Jahr bis zu 900.000 Router der Deutschen Telekom attackiert, sodass diese bundesweit ausfielen. Führt man sich diese weitreichenden Cyberattacken vor Augen, kann man nur darauf hoffen, dass Hacker nicht heute schon an Angriffen arbeiten, die morgen weitläufig die Lichter in Deutschland ausgehen lassen.

Dagegensteuern: Die Politik ist dringend gefordert, Cybersecurity-Talente zu fördern

„In Deutschland gibt es zu wenige Superbrains für die IT-Sicherheit. Diese Experten sind die Besten der Branche, sie haben riesiges Talent und eine unvergleichbar hohe Motivation, Cyberangreifern das Handwerk zu legen. Sie entwickeln ihre Fähigkeiten laufend weiter und brauchen täglich neue Herausforderungen auf ihrem Gebiet“, so Harald Reisinger, Geschäftsführer von RadarServices (im Bild), ein Unternehmen, das IT Security Monitoring betreibt. „Nach intensiven Vorbereitungen starten viele Staaten genau jetzt mit offensiven Strategien, um diese Superbrains anzulocken und sie mit optimalen Arbeitsbedingungen langfristig an sich zu binden“, so Reisinger weiter.

Beispiel USA

Dazu das Beispiel der USA: Seit Anfang 2017 wird die “Federal Cybersecurity Workforce Strategy“ in die Praxis umgesetzt. Sie umfasst umfangreiche Maßnahmen, um das bestehende Cybersecurity-Personal des Landes zu fördern und neue Experten aufzubauen. Besondere Förderung erfahren die Hochtalentierten. In Zusammenarbeit mit der nationalen IT-Sicherheitsindustrie werden ihnen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten, Karrierepfade ausgearbeitet und ein individuelles Arbeitsumfeld gestaltet.

Beispiel Singapur

Und auch am Beispiel Singapur ist diese Strategie zu sehen: Die Cyber Security Agency of Singapore arbeitet bei der Förderung von Talenten unter anderem mit Singtel, dem Telekommunikationskonzern des Landes, zusammen. Auch umfangreiche Kooperationen mit den führenden Universitäten wurden längst initiiert. Das jüngste Projekt: im Februar 2017 wurde das 6 Millionen US-Dollar teure Projekt „Cybersecurity Lab“ eröffnet, eine Testumgebung für neue IT-Sicherheitswerkzeuge von engagierten Forschern und Entwicklern.

In Deutschland konkrete Initiativen der Regierung vermisst

Die Liste der Länder, die in Sachen Förderung von Cybersecurity-Experten in die Offensive geht, ist lang. „In Deutschland vermissen wir konkrete Initiativen der Regierung. Wir rekrutieren für den hiesigen Markt international, investieren viel in die Karrieren unserer Superbrains und müssen befürchten, sie früher oder später wieder an ausländische Arbeitgeber zu verlieren, weil sie dort attraktivere Rahmenbedingungen vorfinden. Aus unserer Sicht ist fünf vor zwölf für hochmoderne Länder wie Deutschland, um offensiv in den internationalen „War for Talents“ einzusteigen und sich durch deren Arbeit vor weitreichenden Blackouts, die heute praktisch schon Realität werden könnten, zu schützen.“ so Reisinger abschließend.

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