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Corona zeigt: Europa braucht dringend eine gemeinsame Dateninfrastruktur

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Europa braucht eine gemeinsame Dateninfrastruktur. Die Grundlagen sind bereits vorhanden, jetzt muss eine Umsetzung her. Ein Kommentar von Tobias Gerlinger, CEO von ownCloud in Nürnberg.
Cloud-Monitor

Quelle: Oleksiy Mark/Shutterstock

  • Halb Deutschland arbeitet wegen der Corona-Krise derzeit im Homeoffice.
  • Das zeigen aktuelle Zahlen des Branchenverbands Bitkom.
  • US-Amerikanische Public-Cloud-Dienste werden zum Problem in Europa.

Die massenhafte Heimarbeit verschärft ein Problem bei der Dateninfrastruktur, mit dem wir in Deutschland und Europa schon länger zu kämpfen haben. Aufgrund des großen Zeitdrucks nutzen viele IT-Abteilungen einfach kurzerhand die Public-Cloud-Dienste der US-amerikanischen Internetgiganten, um die Homeoffices mit den nötigen Tools auszustatten – und diese Dienste unterliegen allesamt dem US Cloud Act.

Dateninfrastruktur: Ein grenzübergreifendes Datenschutzproblem

Dieses relativ neue Gesetz ermöglicht es amerikanischen Behörden, von Cloud-Providern aus ihrem Land die Herausgabe sämtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens zu verlangen – und das selbst dann, wenn sie sich auf Servern befinden, die nicht in den USA stehen. Das läuft nicht nur europäischen Datenschutzgesetzen wie der DSGVO diametral entgegen; auch der Wirtschaftsspionage ist damit Tür und Tor geöffnet. Dass das nicht nur eine hypothetische Gefahr ist, haben bereits die Snowden-Enthüllungen eindrucksvoll gezeigt. In Zeiten von Handelskriegen, Donald Trump und „America First“ dürften nun auch noch die allerletzten Hemmungen dafür gefallen sein.

Weichen stellen für die digitale Zukunft Europas

Deshalb macht spätestens die aktuelle Situation überdeutlich, wie richtig die Europäische Union mit ihrer Datenstrategie liegt, die sie Mitte Februar vorgestellt hat und mit der sie die Weichen für die digitale Zukunft Europas stellen will. Ein zentraler Punkt dieser Strategie ist die Schaffung einer europäischen Dateninfrastruktur. ownCloud begrüßt diesen Plan ausdrücklich. Europa muss nun endlich aufwachen und sich aus der Abhängigkeit der US-amerikanischen Internetgiganten und aus dem Würgegriff des US Cloud Act befreien; denn solange wir in Europa diesem Gesetz unterliegen – und das tun wir de facto – sind Datenschutz und Datensouveränität Dinge der Unmöglichkeit. 

Dateninfrastruktur: Zahlreiche Erfolgsprojekte als Grundlage bereits vorhanden

Und dabei müssen wir keineswegs bei Null anfangen. Die nötigen Technologien dazu sind in Europa nämlich durchaus vorhanden. Sie sind nur nicht so bekannt wie die Produkte der marktaggressiven US-amerikanischen Player mit ihren riesigen Marketingbudgets. Vor allem innerhalb der Open-Source-Community existieren bereits zahlreiche Erfolgsprojekte, die den Aufbau eigener, unabhängiger Cloud-Infrastrukturen vorantreiben.

Ihre größte Stärke ist dabei der frei verfügbare Quellcode. Dadurch kann sich jeder selbst davon überzeugen, ob eine Software Hintertüren enthält, über die Daten an unbefugte Dritte abfließen. Und in Sachen Funktionalität, Performance und Benutzerfreundlichkeit brauchen sie sich keineswegs hinter den Amerikanern zu verstecken, ganz im Gegenteil: dafür sorgt schon alleine die Schwarmintelligenz der Community. Die Chance, uns von den US-amerikanischen Datenkraken zu befreien, gibt es also schon länger – jetzt ist es an der Zeit, sie endgültig zu ergreifen.

ownCloud GerlingerQuelle: ownCloud
Tobias Gerlinger ist CEO von ownCloud in Nürnberg.

Sonderkonditionen für Lösungen zum sicheren Datenaustausch

Eine moderne Alternative zu VPN-Zugängen bieten Digital-Collaboration-Lösungen wie ownCloud. Sie ermöglichen durch eine zentrale Online-Speicherung, Dateien abzurufen und auszutauschen, und zwar Orts- und Endgeräte-unabhängig. Um Unternehmen beim schnellen Aufbau ihrer Home-Office-Infrastruktur zu unterstützen, bietet ownCloud jetzt Sonderkonditionen für seine Digital-Collaboration-Lösungen an.

Für die On-Premises-Lösungen Enterprise Edition und Standard Edition hat ownCloud nun die Anzahl der Mindestnutzer angesichts der Corona-Krise von 50 auf 25 User gesenkt, um auch kleineren Unternehmen den Umstieg zu erleichtern. Um die meist schon verplanten IT-Budgets nicht zu überlasten, bietet ownCloud flexible monatliche und quartalsweise Zahlungsmöglichkeiten an. Damit Firmen schneller wieder arbeitsfähig sind, ist die Standardimplementierung jeweils im Preis inbegriffen. Mit ownCloud.online bietet ownCloud auch eine Software-as-a-Service-Variante der Lösung an. Sie wird als Managed Private Cloud DSGVO-konform auf deutschen Servern betrieben und kann von kleinen Unternehmen sofort genutzt werden. (sg)

Lesen Sie auch: Corona-Krise: Wie Unternehmen die Krise durch Digitalisierung meistern

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