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Corona-App „CovApp“: Effizientere Abläufe bei der Gesundheitsvorsorge

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Corona-App „CovApp“: Effizientere Abläufe bei der Gesundheitsvorsorge

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Die Corona-App „CovApp“ soll Gesundheitsversorger weltweit unterstützen. Sie dient als Entscheidungshilfe, ob ein Arztbesuch notwendig ist. Der Quellcode ist als Open-Source-Software für jeden frei zugänglich.
Corona App „CovApp"

Quelle: Moha El-Jaw/shutterstock

  • Corona-App „CovApp“ dient als Entscheidungshilfe, ob ein Arztbesuch notwendig ist.
  • Der Quellcode ist als Open Source für Entwickler frei zugänglich.
  • Die App dient der Unterstützung der Gesundheitsversorger.

Am 18. März veröffentlichten die Berliner Universitätsmedizin und die gemeinnützige Potsdamer Organisation Data4Life die Corona-App „CovApp“, um Menschen eine Entscheidungshilfe zu bieten, ob sie eine Covid-19-Untersuchungsstelle aufsuchen sollen. Für diejenigen, die den Fragebogen der CovApp durchlaufen haben, kann die diese das Arztgespräch vor Ort unterstützen und dazu beitragen, die Wartezeit zu verkürzen. 

Corona-App „CovApp“: Für jeden frei zugänglich

„Um der Corona-Pandemie erfolgreich begegnen zu können, benötigen wir Maßnahmen, die sich mit höherer Geschwindigkeit umsetzen lassen, als sich das Virus in der Bevölkerung ausbreitet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit stehen moderne Informationstechnologien bereit, mit denen wir den Menschen in dieser Lage helfen können. Mit der Veröffentlichung des Quellcodes als Open Source wird dieser offen und für jedermann frei zugänglich. Dadurch können Softwareingenieure weltweit auf unseren Ideen aufbauen und zu einer schnelleren Weiterentwicklung beitragen, wodurch ich mir eine Maximierung des gesellschaftlichen Nutzens der CovApp erhoffe“, erklärt Dr. Alexander Thieme, Urvater der CovApp. Er ist Facharzt an der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie am Charité Campus Virchow-Klinikum sowie Teilnehmer und Sprecher des „Digital Clinician Scientist Programms“ des Berlin Institute of Health.

Unterstützung für die Gesundheitsversorger

Um möglichst vielen Menschen beim Umgang mit Covid-19 zu helfen und Gesundheitsversorger weltweit dabei zu unterstützen, ihre Abläufe effizienter zu gestalten und das medizinische Personal zu entlasten, stellen die Charité und Data4Life den zugrunde liegenden Quellcode nun öffentlich bereit. Somit können andere medizinische Einrichtungen die Web-Anwendung in HTML, JavaScript und CSS nutzen. Zudem kann ein QR-Code generiert werden, der es ermöglicht, die Ergebnisse des Fragebogens in die Patientenmanagement-Systeme zu übermitteln und damit die Abläufe vor Ort noch effizienter zu gestalten. Der Quellcode steht ab sofort unter der freien MIT-Lizenz für interessierte Entwickler unter https://github.com/d4l-data4life/covapp bereit. Eine Dokumentation und weitergehende Informationen dazu findet man außerdem unter www.d4l.io.

Open-Source-Software als Lösung: Corona-App „CovApp“

„Die Corona-Krise ist eine der größten Herausforderungen der neueren Geschichte und bedarf einer gesamtgesellschaftlichen, globalen Antwort. Technologieunternehmen sind ebenso gefragt wie Wissenschaftler, digitale Lösungen zu entwickeln, um die Pandemie einzudämmen. Es macht mich stolz, dass die CovApp von Data4Life zusammen mit Experten der Charité entwickelt und in dieser Schnelligkeit veröffentlicht wurde. Die Lösung als Open-Source-Software anzubieten, ist ein wichtiger Schritt, um das Gesundheitssystem flächendeckend zu entlasten“, sagt Hasso Plattner, Stifter der Hasso Plattner Foundation und Gründer des HPI.

„Wir sind glücklich darüber, dass wir gemeinsam mit der Charité mit der „CovApp“ vielen Menschen helfen können. Mit der Offenlegung des Quellcodes wollen wir so viele Gesundheitsversorger wie möglich in der Corona-Krise stärken und dazu beitragen, die Gesundheitssysteme zu entlasten“, erklärt Christian Weiß, CEO von Data4Life diesen Schritt.

Zugriff auf die CovApp: covapp.charite.de

Lesen Sie auch: Corona und Weltwirtschaftskrise: Diese Rolle spielt die IT

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