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Cloud-Sicherheit: Drei wichtige Prognosen für 2021

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Cloud-Sicherheit: Drei wichtige Prognosen für 2021

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Neue Lösungen zur Anwendungsbeschleunigung und zum Netzwerk-Performance-Management unterstützen Unternehmen dabei, Homeoffice-Modelle schnell zu skalieren. So wird Remote Work produktiv und die Netzwerke sind effizient und sicher ausgerichtet. Gastautor Jörg Knippschild von Riverbed Technology berichtet über Trends bei Cloud-Sicherheit 2021.
Cloud-Sicherheit

Quelle: Natali Mis/Shutterstock

Die Herausforderungen, die das Arbeiten im Homeoffice für Unternehmen gebracht hat, sorgten dafür, dass diese ihre Netzwerke und die darin befindlichen Daten neu bewerten. Die Anzahl an Heimnetzwerken und BYO-Geräten, die jetzt an kritischen Geschäftsabläufen beteiligt sind, ist exponentiell gewachsen. Der Geschäftsbetrieb ist immer stärker abhängig von Cloud-basierten Infrastrukturen und Lösungen. Unternehmen sollten daher verstärkt überprüfen, wo sich ihre Daten befinden und ob sie mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein aufbewahrt werden. Nachfolgend drei wichtige Prognosen zur Cloud-Sicherheit in diesem Jahr.

1. Cloud-Sicherheit: Boom bei SaaS-Anwendungen

Beschleunigt durch den schlagartigen Wechsel zur Remote-Arbeit haben Unternehmen nach und nach alle ihre Daten in die Cloud verlagert. Im Grunde bedeutet das, dass sich alle geschäftskritischen Unternehmensdaten auf dem Rechner eines anderen Unternehmens befinden. Mit dem Aufkommen von SaaS werden alle geschäftsentscheidenden Anwendungen extern ausgelagert. Zwar gewährleistet das die Cloud-Sicherheit der Anwendungen, schränkt aber auch die Transparenz der darin gespeicherten Daten erheblich ein. Ob die Infrastruktur tatsächlich überwacht wird, ist erschreckenderweise oft unbekannt.

Wir verlassen uns bereits darauf, dass sich wichtige Geschäftsanwendungen wie Office365, Salesforce und Slack in der Cloud befinden. Selbst maßgeschneiderte Anwendungen, für die es noch kein SaaS-Äquivalent gibt, wandern vom Unternehmensrechenzentrum zu IaaS. In diesem Jahr werden sich Unternehmen damit auseinandersetzen, wo ihre Daten sind, wer wirklich Zugriff darauf hat, und wie sie dies kontrollieren oder nachverfolgen können. Ihre Möglichkeiten, Daten zu verwalten, sind meist begrenzt. Zudem stehen zu wenige Prozesse bereit, um zu verstehen, wer von wo aus (intern oder extern) auf welche Daten zugreift und wie hoch die tatsächlichen Kosten dafür sind. Visibilität wird das neue Schlagwort sein.

2. Sinkende Renditen bei Cloud-Speichern

Unternehmen generieren Unmengen an Daten. Die einfachste Lösung hierfür ist, immer mehr Speicherplatz zu kaufen, um all diese Daten in die Cloud zu packen. Die meisten Daten, wie SharePoint-Dateien ehemaliger Mitarbeiter, bleiben dabei häufig unangetastet oder bleiben über lange Zeiträume ungenutzt. Unternehmen verlieren aus den Augen, wo sich diese Daten wirklich befinden, was mit ihnen geschieht und ob sie möglicherweise außerhalb des Unternehmens gelangen oder nicht.

Dieses Jahr wird dieses Problem vielen Unternehmen bewusst. Der planlose Ansatz bei der Cloud-Sicherheit sollte deshalb überdacht werden, sowohl aus Sicherheits- wie auch Kostengründen. Nicht alle Daten sind es wert, um für deren Speicherung zu bezahlen. Auch werden sich Unternehmen in Anbetracht der hohen Verantwortung mehr darauf konzentrieren, wie sie Cloud-Speicher intelligent, sicher und kostengünstig einsetzen können.

3. Cloud-Sicherheit: Aus den Augen, trotzdem im Sinn

Im Großen und Ganzen wurde durch die DSGVO ein umfassender Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern und Einzelpersonen eingeführt. Unternehmen werden jetzt erkennen, dass sie auch für die Daten Verantwortung tragen, die aus dem Unternehmen ausgelagert wurden. Sie werden den gesetzlichen Anforderungen nur dann gerecht werden können, wenn sie ihren Fokus auf umfassendes Monitoring setzen.

2020 brachte große Veränderungen und Herausforderungen für Unternehmen mit sich, die  den Ansturm auf die Cloud beschleunigten. Während sich Unternehmen im letzten Jahr schnell angepasst haben, werden sie in diesem Jahr prüfen, was sie mit ihren Daten gemacht haben und was sie in Zukunft tun müssen. 2021 werden sie die Verantwortung für diese Daten übernehmen müssen, egal wo sie sich befinden. (sg)

Über den Autor: Jörg Knippschild ist Senior Manager Solutions Engineering Central Europe bei Riverbed Technology. Die Riverbed Network and Application Performance Platform erlaubt es Unternehmen, die Performance sämtlicher Netzwerke und Applikationen zu visualisieren, zu optimieren, zu beschleunigen und  deren Probleme zu beseitigen. Die Plattform verfolgt einen holistischen Ansatz bei Performance und Transparenz, unterstützt durch WAN-Optimierung, Netzwerk-Performance-Management (NPM), Applikationsbeschleunigung (darunter Office 365, SaaS, Client- und Cloud-Beschleunigung) und SD-WAN auf Enterprise-Level.

Lesen Sie auch: IT-Security-Trends: Auf was sich Sicherheitsverantwortliche 2021 einstellen müssen

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