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Cloud-Migration: Warum Unternehmen ihre Business-Software auslagern sollten

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Cloud-Migration: Warum Unternehmen ihre Business-Software auslagern sollten

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Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt, dass Unternehmens-Software auf dem hauseigenen Server häufig ihre Tücken hat. Das flexible Arbeiten im Homeoffice oder unterwegs gerät ohne die Möglichkeit des externen Server-Zugriffs schnell an die Grenzen. Eine Lösung bietet die Migration in die Cloud.
Cloud-Migration

Selbst wenn der Zugriff gegeben ist, sorgen instabile Verbindungen und lange Ladezeiten immer wieder für Verzögerungen. Auch eine differenzierte Nutzer-Verwaltung bleibt häufig ein Wunschtraum. Eine Cloud-Migration kann viele dieser Probleme ausräumen und bietet zudem weitere Vorteile, die einen echten Effizienzgewinn bedeuten.

Besonders mittelständische Unternehmen arbeiten häufig mit Software-Lösungen, die speziell für sie entwickelt wurden und ihre individuellen Geschäftsprozesse optimal abbilden. Die Bandbreite reicht dabei von aufwändigen ERP-Systemen bis zu mit Makros gestalteten Access- oder Excel-Vorlagen. Die eigene Unternehmenssoftware in die Cloud zu bringen war noch vor wenigen Jahren für viele mittelständische Unternehmen undenkbar. Zu groß waren die Angst vor einem Zugriff Fremder auf die eigenen Daten und auch das Misstrauen gegen die Anbieter der neuen Online-Dienste.

Besserer Datenschutz durch europäische Cloud-Angebote

Inzwischen hat sich einiges verändert. Nicht erst mit Einführung der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des damit verknüpften Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) haben die Betreiber von Business-Clouds diverse Maßnahmen eingeleitet, um dem Sicherheitsbedürfnis ihrer Kunden gerecht zu werden. So hat zum Beispiel das Unternehmen Microsoft seine europäischen Clouds rechtlich und physisch komplett von den US-amerikanischen Angeboten separiert, so dass selbst die amerikanische Regierung keinen Zugriff auf Inhalte hat, die in einer europäischen Cloud gespeichert sind.

Cloud-Migration: Erhöhte Sicherheitsvorgaben kaum zu erfüllen

Auch die Unternehmen denken um, denn gestiegene Ansprüche an Agilität und Flexibilität verlangen flexiblere Arbeitsmodelle. Ein vom Netz isolierter Unternehmensserver kann diesen Bedarfen nicht gerecht werden. Mit der Erlaubnis externer Zugriffe steigen allerdings auch die Anforderungen an die Sicherheit und an die Nutzerverwaltung auf ein Niveau, das von den internen IT-Fachleiten schon aus Kapazitätsgründen häufig nicht zu leisten ist.

Hinzu kommen Risiken wie das sogenannte Social Hacking, also wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter einen USB-Stick vor der Firma finde und diesen – in der Annahme, dass ein Kollege ihn verloren hat – in seinen Computer steckt und so unbemerkt einer Spy-Software Zugang zum Firmennetz gewährt. Auch Phishing-Aktionen oder ein banaler Datenklau, von Mitarbeitenden, die das Unternehmen verlassen, führen immer wieder zu großen Problemen.

Hohe Datensicherheit in der Cloud

Auch wenn die absolute, 100-prozentige Sicherheit nirgendwo zu gewährleisten ist, kann man annehmen, dass das Sicherheitslevel in einer professionell gemanagten Cloud nah an dieses Optimum heranreicht. Alle kritischen Maßnahmen und Updates werden hier von einem hochkompetenten Team, das rund um die Uhr im Einsatz ist, umgehend umgesetzt. Zugangsberechtigungen lassen sich in der Cloud differenziert verwalten.

Das heißt, dass einem Nutzer der Zugang nicht nur erlaubt oder verwehrt werden kann, sondern, dass seine Rechte individuell differenziert werden können, etwa so, dass auf einer bestimmten Ebene das Lesen und Schreiben, auf einer anderen nur das Lesen von Daten gestattet ist. Auch das Social Hacking ist aufgrund der sehr umfangreichen Sicherheitskonzepte professioneller Rechenzentren ausgeschlossen und die Hardware ist immer auf dem allerneusten Stand. Das ist weit mehr als was ein Unternehmen mit einem realistischen und ökonomisch vertretbaren Aufwand in Eigenregie leisten kann.

Kalkulatorische Sicherheit durch flexible Abrechnungsmodelle

Die Abrechnung von Cloud-Services erfolgt in der Regel nach der tatsächlichen Nutzung. Auf drei Service-Ebenen bezahlen Unternehmen nur für die Leistungen, die sie tatsächlich benötigen und in Anspruch nehmen: Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) schaffen maximale kalkulatorische Sicherheit, weil die Kosten abhängig von der benötigten Leistung planbar sind. In den allermeisten Fällen bedeutet das eine erhebliche Kostenersparnis. Und die Zeiten, in denen zum Beispiel Hardware wegen kritischer Sicherheits-Updates, die nicht mehr unterstützt werden, plötzlich ersetzt werden muss, gehören damit endgültig der Vergangenheit an.

Cloud-Migration gibt die Chance zur Modernisierung

Wie ein Wohnungswechsel im wirklichen Leben ist auch der Umzug in die Cloud eine gute Gelegenheit, Ballast abzuwerfen und gründlich zu modernisieren. Gerade für eine über Jahre weiterentwickelte Unternehmenssoftware bedeutet das häufig eine Optimierung der Nutzerfreundlichkeit, das Ausräumen von Fehlern und Fehlerquellen und natürlich das Sicherstellen des reibungslosen Betriebs in der Cloud. Dabei können gerade die Optimierung der Usability und der Software-Architektur zu erfreulichen Effizienzgewinnen führen. Zumindest lohnt es sich, die eigenen Lösungen von einem kompetenten Digitalisierungspartner überprüfen zu lassen. Einige Anbieter wie die netzkern AG haben sogenannte Cloud-Starter-Pakete zu äußerst attraktiven Konditionen im Angebot. 

Eine Cloud-Migration der Unternehmenssoftware bietet für die meisten Unternehmen die Chance, die IT-Sicherheit zu deutlich zu erhöhen, die Usability zu optimieren, die IT-Kosten zu senken sowie Workflow und Arbeitseffizienz zu erhöhen. Auch früher bestehende Unsicherheiten, wie Zweifel an der Übereinstimmung von Cloud-Angeboten mit europäischen Datenschutzbestimmungen sind heutzutage kein Thema mehr. Damit die Cloud-Migration reibungslos gelingt und alle Vorteile der Anwendungsmigration genutzt werden können, empfiehlt es sich, die eigenen Anwendungen von entsprechend qualifizierten Experten gründlich überprüfen zu lassen und mögliche Optimierungspotenziale auszuschöpfen. (sg)

Über die Autoren: Cora Rosenkranz ist IT-Journalistin für Wordfinder;
Thomas Golatta ist CEO der netzkern AG.

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