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Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen stellt Automobilhersteller vor neue Herausforderungen. Die Veränderung des Kernproduktes Auto hin zu einem digitalisierten Mobilitätsprodukt – Connected Car – führt dazu, dass immer mehr branchenfremde Unternehmen, insbesondere aus der Digitalbranche, in die automobile Wertschöpfungskette und damit die Mitgestaltung des Fahrzeugmarktes eingreifen. Fahrzeughersteller stehen vor der strategischen Frage, wie sie ihre künftige Positionierung und ihr Partnering gestalten, um an den Umsatzpotenzialen von Connected Cars teilzuhaben. Vor allem die Frage der Datenhoheit im Kontext intelligenter Mobilitätskonzepte entscheidet im besonderen Maße darüber, welche Unternehmen welche Anteile an der Wertschöpfung haben.

Wie sich das Ökosystem Connected Cars in den nächsten Jahren entwickeln wird und wo die größten Herausforderungen und Chancen für die Digitale Wirtschaft liegen, fasst der Bundes­­verband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in „10 Thesen zur Zu­kunft von Connected Cars“ zusammen. Das von Digitalexperten aus BVDW-Mitgliedsunternehmen erstellte Thesenpapier steht ab sofort kostenfrei als Download zur Verfügung.

Achim Himmelreich (Mücke & Sturm), Vizepräsident BVDW: „In Zeiten der digitalen Transformation kann Silodenken die Existenz bedrohen. Die Märkte lassen sich nicht mehr eindeutig voneinander abgrenzen, so dass etablierten Playern branchenfremde Konkurrenz droht. Wenn man das Marktumfeld Connected Cars betrachtet, bei dem es weniger um das ursprüngliche Produkt und dessen Besitz, sondern um flexiblen Zugang und Vernetzung geht, dann bildet sich ein ganz neues Ökosystem von Unternehmen, die vorher nichts miteinander zu tun hatten.“

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