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Business Process Management: Was Unternehmen jetzt im Corona-Chaos tun müssen

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Business Process Management: Was Unternehmen jetzt im Corona-Chaos tun müssen

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Chaoten lieben das Chaos, aber nicht wir. Aus einem einfachen Grund: Kein Unternehmen kann ohne klar definierte und sauber aufgesetzte Geschäftsprozesse erfolgreich wirtschaften und in der Gewinnzone bleiben. Ein Kommentar von Gerrit de Veer von Signavio.
Business Process Management

Quelle: everything possible/shutterstock

Was früher schon galt, gilt heute ganz besonders, denn in Corona-Zeiten sind die Herausforderungen eher noch gewachsen als gesunken. Einige Märkte werden sich komplett neu erfinden, andere zumindest teilweise verändern. Das, was alle Unternehmen heute gemeinsam haben, ist die Notwendigkeit zur digitalen Transformation, eine flexible Anpassung an neue Kundenbedürfnisse und neue Marktbedingungen. Auf uns alle kommt eine sich tendenziell verändernde neue Art des Wirtschaftens zu, die sich auch auf das Business Process Management auswirken wird.

Flexible Anpassung an neue Gegebenheiten

Wie das neue Wirtschaftsleben morgen aussehen wird, weiß heute noch niemand genau zu sagen. Deshalb ist eine Kombination aus Flexibilität und Präzision besonders wichtig, nicht nur, aber vor allem im eigenen Business Process Management (BPM). Nur wer seine Prozesse genau kennt und von Anfang bis Ende digitalisiert hat, kann sich flexibel und vor allem schnell an geänderte Anforderungen anpassen, seine Kunden zufriedenstellen und neue Märkte erobern.

Business Process Management: Wichtige Anforderungen klären

Exzellenz beim Business Process Management zu erreichen und zu halten, ist kein Projekt, das Unternehmen einmal erledigen und dann abhaken und ad acta legen können. Prozess-Exzellenz ist selbst ein Prozess, und der erste Schritt besteht in einer transparenten und möglichst automatisierten Kartographierung ihrer unternehmensinternen Prozess-Landschaft. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich auch an umständliche, chaotische Arbeitsweisen. Nur leider führen umständliche Prozessverläufe nicht zielführend und auf möglichst kurzem Weg zum Erfolg. Unternehmen sollten sich deshalb vier zentrale Fragen stellen:

  1. Sind alle Geschäftsprozesse transparent und effizient aufgesetzt?
  2. Benutzen Geschäftseinheiten oder einzelne Mitarbeiter in der Praxis möglicherweise Prozess-Workarounds, weil sich die planerischen Vorgaben als unrentabel oder unverständlich herausgestellt haben?
  3. Gibt es versteckte Optimierungspotenziale, die Zeitaufwände und Kosten reduzieren?
  4. Sind alle Optionen, Geschäftsprozesse end-to-end zu digitalisieren, tatsächlich schon ausgeschöpft?

Process Mining ist nur der erste Schritt, darauf folgen Prozess-Optimierung, die Umsetzung in ausführbaren Workflow und ein kontinuierlicher Praxis-Check, also die schnelle Anpassung des Business Process Management an neue Herausforderungen. Ohne leistungsstarke Werkzeuge, die viele Teilschritte bereits automatisiert ausführen, sind diese Aufgaben ein zeitaufwändiges Unterfangen, das in den meisten (IT-)Abteilungen kaum abbildbar ist. Tatsächlich sind praxiserprobte Werkzeuge essenziell, damit Unternehmen Prozess-Exzellenz erreichen, sich vom Wettbewerb deutlich absetzen können und erfolgreich am Markt wirtschaften.

Signavio de Veer
Gerrit de Veer ist Senior Vice President MEE bei Signavio. (Bild: Signavio)

Über den Autor: Gerrit de Veer ist SVP MEE bei Signavio. Das Unternehmen bietet eine Cloud-basierte Business Transformation Suite an, mit der mittlere und große Unternehmen ihre Geschäftsprozesse verstehen, modellieren, analysieren und gewinnbringend steuern können. Die Plattform unterstützt Unternehmen unter anderem in den Bereichen digitale Transformation, Operational Excellence und Customer Journey Mapping. (sg)

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