Bosch Building Technologies und NetApp entwickeln neue datengetriebene Sicherheitslösung

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Bosch Building Technologies und NetApp haben jetzt gemeinsam eine neue Sicherheitslösung entwickelt. Hierbei kommt eine neuartiges Konzept der Speichervirtualisierung zum Einsatz.
Bosch Building TechnologiesQuelle: Sasin Paraksa - Shutterstoc

Das Bosch Video Management System (BVMS) nutzt Echtzeit-Daten und die Vernetzung durch IoT und KI für zusätzliche Sicherheit. Dies gelingt durch die Kombination von NetApp Hybrid-Flash-Arrays mit dem Bosch Video Recording Manager (VRM) für ein neuartiges Konzept der Speichervirtualisierung. Das Ergebnis: Videostreams und Speicherkapazität werden optimal ausbalanciert und so abgesichert, dass die Prozesse auch bei einem Festplattenausfall einfach weiterlaufen.

Bosch Building Technologies: Verfügbarkeit der Daten ist entscheidend

Daten und ihre Verfügbarkeit sind für Bosch Building Technologies und deren Kunden entscheidend. Dessen Produktportfolio umfasst unter anderem Systeme für Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruch- und Brandmeldung sowie Sprachalarmierungssysteme, die Kunden dabei unterstützen, ihr Umfeld sicherer zu gestalten. Damit eine Sicherheitslösung Personen und Objekte beweissicher abbilden und erfassen kann, braucht sie hohe Leistungswerte bei Auflösung, Bildwiederholrate, Dynamik und Lichtempfindlichkeit. Ihre Daten müssen aber auch effizient zu handhaben sein. Bosch Building Technologies arbeitet daher seit 2011 mit NetApp zusammen.

Bernhard Schuster, Executive Vice President Sales und Marketing bei Bosch Building Technologies, erklärt: „Wir arbeiten mit NetApp, weil das Unternehmen die Dateninstanz ist. NetApp bietet die Technologien, um unsere Sicherheitsprozesse ordnungsgemäß auszuführen, vereinfacht zudem die Verwaltung großer Datenmengen mit maximaler Zuverlässigkeit und senkt die Kosten.“

Bosch Building Technologies: Austausch der Informationen mit Sicherheitssystemen

Die digitale Vision des Bosch-Teams geht jedoch weiter. Denn für den Einsatz an Flughäfen, Betriebsgeländen, Hotelanlagen und Stadien, genügt es nicht, nur aufzuzeichnen. „Unsere Videosysteme verarbeiten Bilddaten in Echtzeit“, erläutert Bernhard Schuster. „Der Austausch der Informationen mit Sicherheits- und anderen Unternehmenssystemen im Lager oder in der Produktion ist der Schlüssel, um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen und zugleich die Kosten zu senken.“ Der Schlüssel zu mehr Sicherheit und Effizienz ist die nahtlose Weitergabe der Daten an übergeordnete Systeme.

Durch die Kombination von IoT und KI machen intelligente Funktionen vom Sensor bis zur Connectivity die Kamera zum Smart Device, das in einer digitalen Infrastruktur wertvolle Daten liefert. Verdächtige Aktivitäten werden in Echtzeit vom Algorithmus des Gerätes erkannt. Das können unter anderem das Aufspüren von Bestandsdiebstahl oder das Verfolgen von fehlenden Sendungen in großen Lagern sein, oder das Erkennen von Flammen und Rauch in Sekundenschnelle. Das wiederum versetzt Sicherheitsmitarbeiter in die Lage, schnell und effizient zu handeln.

Höchste Ansprüche an Effizienz in der Videoüberwachung

Das Besondere an der gemeinsam entwickelten Lösung: Die einzigartige Integration von Bosch Video Recording Manager (VRM) und NetApp E-Series Hybrid Flash Arrays als Teil des BVMS. Das NetApp Betriebssystem ist so angepasst, dass der Datenstrom direkt auf den Storage geschrieben wird. Mittels Virtualisierung lassen sich alle Festplatten einer Lösung als ein großer Speicherpool managen. Auf diese Weise kann der VRM automatisch Videostreams und Speicherkapazität optimal ausbalancieren und so absichern, dass die Prozesse auch bei einem Festplattenausfall einfach weiterlaufen.

Die neue Lösung enthält folgende Features:

  • Robuste Technik mit kompaktem Format und großer Speicherdichte auf 12TB Disks.
  • Tiefgehende Integration für geringe Komplexität und höchste Verfügbarkeit befähigt zum Abbilden spezifischer Workloads.
  • Hochverfügbarkeit der Daten, da zwei Kamera-Streams in unterschiedlicher Aufnahmequalität gleichzeitig aufgezeichnet und an physikalisch getrennte Orte gesendet werden.
  • Hohe Skalierbarkeit, dank eines Einstiegsbereichs von komplexen Umgebungen mit 200 Kameras. Nach oben bestehen kaum Grenzen, denn zusätzlicher Speicherplatz lässt sich über das BVMS hinzufügen.
Alexander Wallner NetappQuelle: NetApp

„Wir freuen uns, dass NetApp-Technologie Bosch maßgeblich darin unterstützt, seine datengetriebene Vision eines ganzheitlichen Sicherheitsansatzes zu erfüllen. So haben wir gemeinsam den Bosch Video Recording Manager zu einer leistungsstarken, flexiblen, skalierbaren und zuverlässigen Speicherverwaltungslösung für IP-Netzwerk-Videoaufzeichnungen weiterentwickelt. Wir unterstützen Bosch auf dem Weg zur eigenen Data Fabric“, sagt Alexander Wallner, Senior Vice President & General Manager EMEA bei NetApp. Bernhard Schuster von Bosch Building Technologies ergänzt: „Mit der richtigen Datennutzung heben wir die Sicherheit auf das nächste Level. NetApp hilft uns dabei.“ (sg)

Lesen Sie auch: Datenmanagement gemäß DSGVO – So einfach geht es tatsächlich

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