Bochum: Nokia geht, Blackberry-Hersteller RIM kommt

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Nokia wird sein Werk in Bochum in zwei Monaten schließen. Dadurch verlieren 2.300 Menschen ihren Job. Nun gab der kanadischer Blackberry-Hersteller Research in Motion bekannt, ein Forschungszentrum in Bochum anzusiedeln. Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) will ein Forschungszentrum in Bochum errichten. Das sollen zunächst 140, langfristig sogar 500 Arbeitsplätze entstehen. Beschäftigt werden sollen insbesondere hochqualifizierte Ingeneure. Das RIM-Forschungszentrum wird nicht auf dem bisherigen Nokia-Gelände angesiedelt, sondern im Technologiepark nahe der Universität Bochum. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes war nach Aussage von RIM die Nähe zu den wichtigsten Kunden Vodafone und T-Mobile.

Der neue R&D-Standort ist mit Investitionen des kanadischen Unternehmens in Höhe von 45 Millionen US-Dollar für das erste Jahr verbunden.

“Auch im Bereich Innovation sind wir bei Research In Motion nur mit dem Besten zufrieden. Wir freuen uns, mit Bochum einen weiteren Standort für unsere weltweit maßgebenden R&D-Zentren gefunden zu haben,“ sagte Mike Lazaridis, Gründer und Co-CEO von Research In Motion. “Der neue Standort wird eine bedeutende Rolle für unsere führende Position und in der Entwicklung unserer Smartphone-Technologie einnehmen sowie uns dabei unterstützen, unseren Kunden auch weiterhin marktführende Lösungen anbieten zu können.

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben: “Das ist ein schöner Tag für das Ruhrgebiet und Bochum. Die Investitionsentscheidung von RIM belegt die Qualität des Technologie-Standortes Nordrhein Westfalen mit seinen Hochschulen und sonstigen wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Ansiedlung der Forschungs- und Entwicklungszentrums von RIM in der Nähe der Ruhr-Universität Bochum dokumentiert die Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens insgesamt. RIM ist eine exzellent Bereicherung der Telekommunikations- und Informationstechnologie in Nordrhein-Westfalen.

“Mit unserem neuen europäischen R&D-Standort unterstützen wir unsere Wachstumsstrategie und können für unsere Carrier-Partner und Kunden die bestmöglichen Produkte entwickeln“, sagte Thorsten Heins, Senior Vice President Handheld Business, Research In Motion. „Im Einklang mit der weltweiten Strategie von RIM wird die Forschung im Bereich der Handset-Technologien in enger Kooperation mit Hochschulen und technischen Institute stattfinden“, so Heins weiter.

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