Blockchain as a Service: T-Systems startet unabhängigen Marktplatz in Europa

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Die Telekom-Tochter T-Systems bietet ihren Geschäftskunden ab 2020 ein „German Blockchain Ecosystem“ (GBE). Die Blockchain as a Service stellt der Konzern auf der diesjährigen Digital X vom 29. bis 30. Oktober in Köln vor. T-Systems bietet damit Unternehmen eine Plattform für Blockchain-Netzwerke.
Blockchain as a ServiceQuelle: Deutsche Telekom AG

Der Digitaldienstleister ist das erste europäische Unternehmen mit einem Blockchain-as-a-Service-Markplatz. Der neue Marktplatz erlaubt Kunden, unterschiedliche Anwendungen mit Blockchain abzubilden. Unternehmen können mit Blockchain zum Beispiel die komplette Wertschöpfungskette eines Produktes von der Rohproduktion bis zur Auslieferung abbilden. So wird jeder Schritt der übergreifenden Lieferkette im Unternehmen durchgängig digital sichtbar.

Blockchain as a Service: Validaton as a Service

Firmen können ihre Geschäfte damit schneller, kosteneffizienter und transparenter denn je abwickeln. Sie handeln, verwalten und rechnen Waren und Dienstleistungen direkt ab. Umwege über unzählige Dienstleister sind nicht mehr notwendig. Der Vorteil für Unternehmer: Blockchain bringt die sonst getrennten Systeme von Produktion, Dienstleistung, Handel und Zahlung stärker zusammen. Damit wird die Fragmentierung entlang der Wertschöpfungskette deutlich abnehmen.

Das erste Produkt im Marktplatz ist die Lösung „Validaton-as-a-Service“. Diese erlaubt, unternehmensübergreifende Prozesse zuverlässig und sicher über eine Blockchain-Infrastruktur zu prüfen und zu verarbeiten. Davon profitieren nicht nur Großkunden. Auch der Mittelstand kann so seine Geschäftsanwendungen über Blockchain optimieren.

German Blockchain Ecosystem: Investition in die Zukunft der Wirtschaft

Das German Blockchain Ecosystem ist eine in Deutschland entwickelte und global betriebene Lösung. Sie unterstützt alle gängigen Protokolle der Distributed Ledger Technologie (DLT), auf der auch Blockchain basiert. Distributed Ledger oder „Verteiltes Kontenbuch“ bezeichnet eine dezentrale Datenbank. Diese erlaubt allen Teilnehmern eines Netzwerkes eine gemeinsame Schreib- und Leseberechtigung. Jeder Prozess in einer Blockchain generiert Daten, die sicher in einer Kette von Blöcken geschrieben werden. Teilnehmer des Netzwerks – sogenannte Validatoren – prüfen alle Daten und speichern sie dezentral. Sie sind damit das Fundament jedes Blockchain-Netzwerkes.

Die wichtigste Anforderung für jede Blockchain-Anwendung ist eine sichere und verteilte Infrastruktur. Die meisten Unternehmen und Konsortien verfügen jedoch nicht über eigene Infrastruktur. Oder sie haben keinen Zugriff darauf. Bisher gibt es diesen wichtigen Baustein noch nicht als Service. Diese Lücke schließt jetzt das German Blockchain Ecosystem. T-Systems betreibt die Infrastruktur sicher und komplett aus Deutschland heraus. Also ein durchgehender Service für Blockchain „made in Germany“. Das German Blockchain Ecosystem bindet alle großen Cloud-Anbieter inklusive der Open Telekom Cloud ein. Aber auch kundeneigene Infrastruktur und das Internet der Dinge.

Blockchain as a Service: Basis für Internet der Werte

Adel Al Saleh, CEO der T-Systems, appelliert an die Unternehmen, ihre Pläne für Blockchain Anwendungen einzubringen. „Der erste Hype um Blockchain ist Vergangenheit. Heute zweifelt niemand mehr daran, dass man mit dieser Technologie neue, dezentrale Geschäftsmodelle erschließen kann,” so Al Saleh. „Bitte bringen Sie sich mit Ihren Anwendungen bei dieser wichtigen technologischen Entwicklung aktiv ein! Gemeinsam ebnen wir den Weg für das Internet der Werte. Und das Beste daran: Unternehmen müssen sich dafür nicht länger abhängig machen von zentralen Plattform-Anbietern großer Marktplätze. Im Gegenteil! Wir unterstützen sie mit dem German Blockchain Ecosystem dabei, ihre Geschäftsmodelle dezentral zu managen.“

Adel Al-SalehQuelle: Deutsche Telekom AG
Adel Al-Saleh ist Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und CEO von T-Systems.

Auch Politik, Verbände und Wissenschaft bestätigen: Blockchain hebt das Internet auf eine neue Stufe. Es erweitert das Internet der Informationen und das Internet der Dinge künftig um das Internet der Werte. Mit dem System der verteilten Buchführung können künftig auch reale Werte wo immer auf der Welt verwaltet werden. Dies können Grundstücke, Aktien, Patente und Verträge aller Art sein. Oder auch Kunstobjekte, Gesundheitsdaten, Pass-Informationen, Bezahlvorgänge oder Lieferketten. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Über die Digital X

Bei der Entwicklung des German Blockchain Ecosystems bündelt der Konzern seine Kompetenzen. In einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsteam arbeiten hier T-Systems, T-Labs, T-Systems Multimedia Solutions und Detecon zusammen.

Digital X ist Europas größte Digitalisierungsinitiative, in der sich über 200 nationale und internationale Partner engagieren. Das Finale der DIGITAL X findet am 29. und 30. Oktober 2019 in Köln statt. Das Konzept hierbei: vernetzen, austauschen und voneinander lernen im Sinne des digitalen Fortschritts. Die besten Unternehmen werden mit dem „Digital Champions Award“ ausgezeichnet.(sg)

Lesen Sie auch: Blockchain-Technologie: In 3 Schritten wichtige Grundkenntnisse erwerben

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Produktmeldung: SAP SE nutzt Technologien wie Gesichtserkennung, maschinelles Lernen (ML) und das Internet der Dinge, um passgenaue Marketingkampagnen und positive Einkaufserfahrungen zu ermöglichen.

 Der Einsatz von Schatten-IT gefährdet nachhaltig die Sicherheit der deutschen Wirtschaft. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt der aktuelle eco-Sicherheitsreport 2016. Der Verband eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. hat dazu in einer Umfrage 580 IT-Experten aus überwiegend mittelständischen Firmen in Deutschland befragt. Hinter dem Schlagwort Schatten-IT verbergen sich nicht genehmigte Hard- und Software sowie Cloud-Dienste, die unabhängig von der Firmen-IT im Unternehmen existieren und so sensible Unternehmensdaten gefährden.

Werbung

Top Jobs

Data Visualization App/BI Developer (m/f/d)
Simon-Kucher & Partners, Germany/Bonn or Cologne
› weitere Top Jobs
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Flexibel und schnell wachsen

ERP

Mehr erfahren
Quelle: WIN-Verlag

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.