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Bildungskonzepte: Nichts geht über die richtigen Skills in der Digitalisierung

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Bildungskonzepte: Nichts geht über die richtigen Skills in der Digitalisierung

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Eine aktuelle Studie zeigt, wie stark digitale Bildungskonzepte und Bildungsinhalte benötigt werden: Der Grund: Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz lassen viele Berufsfelder aussterben. Doch es gibt eine Vielzahl an hybriden Möglichkeiten, mit denen Unternehmen ihrer Belegschaft wichtige Fähigkeiten für die Zukunft vermitteln können.
Bildungsformate Digitalisierung

Quelle: metamorworks/Shutterstock

Die Arbeitswelt ist geprägt von einem omnipräsenten Zeitdruck. Ellenlange To-Do-Listen und zeitaufwändige, kollaborative Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse beanspruchen den Großteil des Arbeitsalltages, hinzukommen die beschleunigten Herausforderungen der Digitalisierung. Die Herausforderungen für die Mitarbeitenden: Ihre täglichen Aufgaben erledigen und gleichzeitig neue Fähigkeiten erlernen, damit sie für ihr Unternehmen weiterhin effizient und produktiv bleiben. Aber viele Organisationen stehen vor der Frage, welche Bildungskonzepte sie dabei unterstützen können.

Bildungskonzepte: Individualisierung und Flexibilität im Fokus

Die Lösung lautet: Individualisierung und Flexibilität. Mit der Unterstützung durch einen kompetenten und erfahrenen Kooperationspartner können Unternehmen für ihre Mitarbeitenden Weiterbildungskonzepte anbieten, die ihnen das Gefühl der Überforderung nehmen und sie dazu motivieren und begeistern, trotz der hohen Arbeitsbelastung die Zeit zu finden, um durch berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen ihre Qualifikation, Jobsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens zu unterstützen. Dabei sind sowohl branchenspezifische und individuelle Anforderungen der Unternehmen als auch die unterschiedlichen Arbeits- und Lerntypen der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Nachfolgend drei Use Cases für innovative Bildungskonzepte.

Salesforce – Design eigener Studienmodule

Der CRM-Lösungsanbieter Salesforce treibt gemeinsam mit der IUBH die digitale Transformation voran und hebt dabei die Aus- und Weiterbildung auf ein neues Niveau. Seit Februar bietet der Software-Hersteller Bachelor-Module für IUBH-Studierende aus dem betriebswirtschaftlichen und dem IT-Bereich an. Studierende erhalten ein Verständnis dafür, wie aktuelle CRM-Technologien genutzt werden können. Sie haben dadurch bereits während des Studiums die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und ihre Chancen im späteren Bewerbungsprozess signifikant zu verbessern.

Durch den Fokus auf die Vermittlung von praxisnahem Wissen gewinnen Teilnehmer*innen ein umfassendes Verständnis für die Plattform und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Die Studierenden erhalten nicht nur für ihren Lebenslauf relevante Zertifikate, sie sind auch up-to-date und stehen mit ihrem Know-how und potenziellen Lösungsansätzen für den Arbeitsmarkt bereit.  Dadurch ergeben sich mehr Optionen für die Personalentwicklung des/der CRM-Expert(inn)en sowie für das gesamte Salesforce-Ökosystem.

Auf der Salesforce-eigenen Lernplattform Trailhead stellen Salesforce-interne Spezialist(inn)en die Lerninhalte zur Verfügung. So können die Studierenden die Übungen in einer Salesforce-Umgebung absolvieren und erhalten über die Plattform direkt Feedback – das fördert und stärkt den Lernerfolg. Ergänzend dazu stehen den Studierenden die bewährten Lernmethoden der IUBH zur Verfügung. Dazu zählen beispielweise die IUBH Lern-App, Selbsttests, soziales Lernen via Lern-Wikis, Study Coaching und die Möglichkeit, Prüfungen jederzeit als Online-Klausur ablegen zu können.

„Wir haben als Unternehmen eine Verantwortung und ein Interesse: unsere Kunden und Partner bestmöglich zu unterstützen. Die Bildungskooperation sorgt dafür, dass wir diese Ziele erfüllen können und unsere Partner mit Hilfe qualifizierter Fachkräfte das volle Potenzial unserer Lösungen ausschöpfen können“, sagt Roland Mildes, Senior Director Trailhead Academy & GTM, EMEA bei Salesforce.

DOSB: Fernstudium für Sportler, Trainer und Mitarbeiter

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) setzt im Rahmen der „dualen Karriere“ auf ein umfassendes Bildungsangebot für seine Sportler*innen, hauptberuflichen Mitarbeiter*innen und Trainer*innen – sprich, für alle, die am Erfolg der Athlet*innen beteiligt sind. So ermöglicht der DOSB es ihnen ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen, das jede und jeder individuell wählen kann. Statt eines spezifischen Fokus setzt der DOSB auf die volle Bandbreite an Möglichkeiten: Den Interessierten stehen alle über 150 Bachelor- und Masterstudiengänge der IUBH zur Verfügung.

Tanja Spill, Mittelstrecken-Athletin beim LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, hat sich ganz bewusst für einen Masterstudiengang außerhalb des Sportsektors entschieden, um für ihre berufliche Zukunft breiter aufgestellt zu sein. Die knappe Freizeit, die ihr neben der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele bleibt, investiert sie in ihren Marketingmanagement-Master. Für sie und viele andere im Spitzensport ist ein Fernstudium die einzige Weiterbildungs-Möglichkeit, denn der Sport steht an erster Stelle. „Prüfungen abzulegen, wann und wo es mir am besten passt, und keine verpflichtenden Präsenztermine zu haben, ist für mich unerlässlich“, sagt die 25-Jährige.

Bildungskonzepte DOSB
Der Deutsche Olympische Sportbund setzt im Rahmen der „dualen Karriere“ auf ein umfassendes Bildungsangebot für die Sportler. (Bild: © Dirk Fusswinkel)

Das Kooperationsmodell basiert auf einem finanziell geförderten Zugang zu den onlinebasierten Bildungsangeboten der IUBH. Vor allem die flexiblen digitalisierten Bildungsangebote geben den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, die Zeit in Trainings- oder Verletzungspausen oder Auslastungsschwankungen effizient für die persönliche Weiterbildung zu nutzen. Die Zusammenarbeit war anfangs auf die Profi-Sportler*innen der Olympiastützpunkte begrenzt, wurde jedoch sukzessive ausgebaut, um auch die Gruppe der hauptamtlichen Bundes- und Landestrainer*innen der größten deutschen Sportorganisation zu involvieren – denn auch sie tragen maßgeblich zum Erfolg des Verbandes bei. „Die Erweiterung der Kooperation ist ein wichtiger Baustein im Sinne der Personalentwicklung im Leistungssport“, sagt Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport beim DOSB.

ETL-Gruppe: Duales Studium – auch am virtuellen Campus

Einen anderen Weg geht die ETL-Gruppe, Deutschlands größte Steuerberatungsgesellschaft. Die  Bildungskooperation fokussiert auf ein maximal praxisnahes Studium. Sie bedient damit sowohl die Nachwuchsgewinnung der ETL-Gruppe im Rahmen eines Dualen Studiums als auch die Weiterbildung bestehender Fachkräfte in innovativen berufsbegleitenden Fernstudienprogrammen. Dies geschieht durch die innovative Kombination der Theorievermittlung im virtuellen Campusbetrieb mit der Praxistätigkeit im Unternehmen.

Das Besondere am virtuellen Campus der IUBH: Durch flexible Videokonferenzen in einem festen Klassenverbund bleibt das Campusfeeling trotz der digitalen Wissensvermittlung erhalten. Soziales Lernen erfolgt durch Lern-Wikis, virtuelle Gruppenprojekte und kollaborative Prüfungsvorbereitungen im Netz. Lernen in Präsenz ist darüber hinaus an einem der 28 IUBH Standorte möglich.

Zum Ziel der Partnerschaft sagt Nils Wüster, Geschäftsführer ETL Freund & Partner: „Unser Erfolg beruht maßgeblich auf dem Wissen und dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Verantwortung suchen und sich täglich neuen Anforderungen und Aufgaben stellen. Wir hoffen, mit der IUBH zusätzlich noch mehr junge Menschen für unsere Gruppe und die Steuerberatung im Allgemeinen begeistern zu können.“

Die Praxisnähe der Ausbildung sowie die Flexibilität des Studienmodells bieten eine optimale Balance zwischen Lernen und Arbeiten. Während die Studierenden davon profitieren, dass die ETL-Kanzleien die Studiengebühren übernehmen, profitieren die Kanzleien im ETL-Verbund durch Synergien bei Studiengebühren und im bundesweiten Studienangebot. Zudem können Kanzleileiter*innen langfristig ihre Nachfolgeplanung angehen. Und eines ist gewiss: Die Steuerberatung  ist eine krisenfeste Branche mit sicheren Jobs.

Bildungskonzepte: Individuelle Lösungen für alle Organisationen

Die beschriebenen innovativen Bildungskonzepte kommen vor allem für große Organisationen mit einer überregionalen Präsenz und ausreichendem Personalvolumen in Frage. Aber auch kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor den Herausforderungen, die der digitale Wandel des Arbeitsmarktes und der Aus- und Weiterbildung mit sich bringen. Digitale Bildungskonzepte bieten aber auch diesen Organisationen passgenaue Lösungen.

Bei der Auswahl des geeigneten Angebots sollten Personalentwickler*innen auf Flexibilität, Qualität und Zukunftsorientierung der Konzepte achten – nur so profitieren alle Beteiligten. Weiterbildung ist immer mit einem Investment verbunden – das richtige Konzept macht es zu einem Investment in die Zukunft der Mitarbeitenden und des Unternehmens. (sg)

Lesen Sie auch: Arbeitswelt 2021: Das sind Top-Prioritäten der HR-Verantwortlichen

IUBH Prof. Kurt Jeschke

Über den Autor: Kurt Jeschke ist Professor und Prorektor der IUBH Internationalen Hochschule und Experte für Corporate Learning, digitale Bildungsformate und die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Personalmanagement.

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