Bildungsbereich hinkt bei Cybersecurity hinterher

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Zwei Drittel aller Unternehmen und Institutionen im Bildungsbereich sind nach eigener Einschätzung nicht ausreichend für die Abwehr komplexerer Cyberattacken gerüstet. Laut einer neuen Studie von Radware haben 47 Prozent der befragten Bildungseinrichtungen bereits Probleme mit klassischer Malware und mit Bots.

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Zwei Drittel aller Unternehmen und Institutionen im Bildungsbereich sind nach eigener Einschätzung nicht ausreichend für die Abwehr komplexerer Cyberattacken gerüstet. Laut einer neuen Studie von Radware haben 47 Prozent der befragten Bildungseinrichtungen bereits Probleme mit klassischer Malware und mit Bots.

Knapp ein Drittel der Befragten ist zuversichtlich, DDoS-Attacken, Angriffe auf Webanwendungen (SQL Injection, XSS etc.) und Advanced Persistent Threats abwehren zu können. Auch gegen Angriffe auf Basis von Social Engineering sowie auf Ransomware sind über zwei Drittel nicht ausreichend vorbereitet. Laut dem Global Application and Network Security Report 2018-2019 von Radware liegt der Bildungssektor bei den genannten Angriffsvektoren am unteren Ende sämtlicher untersuchten Branchen, zu denen noch die Finanzindustrie, Telekommunikation und Service-Provider, die öffentliche Hand, das Gesundheitswesen, der Einzelhandel sowie die High-Tech-Industrie gehören.

Gesunkene Abwehrbereitschaft gegenüber DDoS-Attacken

Auffällig ist dabei insbesondere, dass die Abwehrbereitschaft in einigen Bereichen sogar deutlich zurückgegangen ist. Hatten im Jahr 2016 noch 43 Prozent der befragten IT-Führungskräfte angegeben, gegen DDoS-Attacken gerüstet zu sein, sind es jetzt nur noch 33 Prozent. Bei Angriffen gegen Webanwendungen sank der Wert im gleichen Zeitraum von 37 auf 31 Prozent. Gleichzeitig finden sich Schulen und Universitäten immer häufiger im Fadenkreuz von Angreifern wieder, da es im Darknet mittlerweile eine Vielzahl auf Schulen spezialisierter Hacking Services gibt, die auf Seiten des Angreifers keinerlei einschlägiges Know-how mehr voraussetzen.

“Die Angriffsmuster werden immer komplexer, und offensichtlich haben die Bildungseinrichtungen es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, mit dieser Komplexität und der Agilität der Angreifer mitzuhalten”, sagt Michael Tullius, Regional Director DACH bei Radware. “Mittlerweile ermöglichen Cloud-basierte Security Services auch ohne Investitionen ein hohes Sicherheitsniveau. Gerade für Bildungseinrichtungen stellen sie daher eine attraktive Alternative zu On-Premise-Lösungen dar.”

Über die Studie

Der jetzt zum achten Mal erscheinende Global Application and Network Security Report 2018-2019 ist ein branchenübergreifender Bericht des Emergency Response Teams (ERT) von Radware, der herstellerneutrale Umfragedaten von 790 IT-Führungskräften aus verschiedenen Branchen weltweit, die praktische Erfahrung von Radware im Umgang mit den heutigen führenden Bedrohungen sowie Kommentare von Drittanbietern nutzt. Der vollständige Global Application and Network Security Report 2018-2019 kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Radware ist Lösungsanbieter im Bereich Anwendungsbereitstellung und Cybersicherheit für virtuelle, Cloud-basierte und softwaredefinierte Rechenzentren. Das Portfolio des Unternehmens sorgt für eine zuverlässige Quality of Service unternehmenskritischer Anwendungen bei maximaler IT-Effizienz. (sg)

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