Big Data: Unternehmen steigern Umsatz durch professionelle Nutzung ihrer Daten

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Unternehmen, die die immer größeren Datenmengen und die neuesten Methoden und Technologien richtig nutzen, können daraus vielfältiges Wissen für die Unternehmenspraxis generieren und sind wirtschaftlich erfolgreicher: 79 Prozent der Entscheider in Unternehmen sind der Meinung, dass sie mit Big-Data-Initiativen ihren Umsatz steigern können, ergab die Studie „Ready for takeoff? Overcoming the practical and legal difficulties in identifying and realizing the value of data“ der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young).

Andere Vorteile lassen sich zum Beispiel im indischen Markt feststellen: Unternehmen, die Daten erfolgreich und effizient analysieren, sind im Schnitt 20 Prozent erfolgreicher darin, ihre Wirtschaftlichkeit zu steigern als ihre Mitbewerber, die die vorhandenen Informationen nicht nutzen. Das ergab die Big-Data-Studie, für die EY 110 indische Unternehmen befragt hat.

 Praktische Probleme von Big Data sind lösbar

Big Data bewegt sich langsam aber sicher aus seiner Nische hin zum Mainstream der täglichen Unternehmenspraxis. Aber viele Unternehmen schöpfen die Potenziale der vorhandenen Daten noch nicht effektiv aus. „Vielen mangelt es noch an einer holistischen Strategie und an geeigneten Analysemethoden. Außerdem müssen ganz praktische Probleme wie die Knappheit an geeigneten Big-Data-Spezialisten oder die Frage nach den geeigneten technischen Voraussetzungen gelöst werden, um die Möglichkeiten von Big Data voll auszuschöpfen“, sagt Olaf Riedel, verantwortlicher Partner für die Beratungsgesellschaft EY in der DACH-Region.

 Der richtige Umgang mit Daten ist essenziell für den Erfolg

Nicht nur praktische Probleme behindern die reibungslose Initiierung von Big-Data-Projekten. Gerade die Frage nach dem Datenschutz und der Datensicherheit spielt eine große Rolle. Die EY-Studie verzeichnet bei der Hälfte aller Konsumenten eine nachlassende Bereitschaft persönliche Informationen preiszugeben. Dazu kommt, dass eine Missachtung der Persönlichkeitsrechte durch das Unternehmen zu einem großen Vertrauensverlust beim Kunden führen kann. „Gerade hier in Deutschland ist die Beachtung der Datenschutzrichtlinien für den Erfolg von Big-Data-Initiativen ausschlaggebend. Daher erleben wir immer öfter, dass Unternehmen sich damit profilieren, datenschutzkonform zu handeln und so die Daten ihrer Kunden zu schützen“, sagt Olaf Riedel von EY.

 Aber auch die Gefahr von Cyber-Attacken und Datendiebstahl birgt weiteren Handlungsbedarf für die Unternehmen. Daher ist der Schutz der unternehmensinternen Daten heute ein wichtiges Thema, um das spezifische Know-how im Unternehmen zu halten, aber auch um rechtliche Konsequenzen und eine mögliche Rufschädigung zu vermeiden. „Hierfür ist eine detaillierte Analyse der momentanen Big-Data-Kompetenz im Unternehmen notwendig, um so die rechtlichen Vorgaben und die nötigen Sicherheitsstandards zu erfüllen und trotzdem von Big Data profitieren zu können“, sagt Riedel.

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