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Bezahlen in der Zukunft: Wie werden wir im Jahr 2030 einkaufen?

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Bezahlen in der Zukunft: Wie werden wir im Jahr 2030 einkaufen?

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Was wird sich bis zum Jahr 2030 in Sachen Bezahlen alles ändern? Ralf Wintergerst von Giesecke+Devrient gibt einen Ausblick zum Thema Einkaufen und Bezahlmethoden in der Zukunft.
Zahlen in der Zukunft

Quelle: PopTik/shutterstock.com

Ein Ausblick auf das Bezahlen in der Zukunft: Wie werden wir unsere Rechnungen begleichen? Die Freiheit der Wahl wird jedenfalls im Vordergrund stehen. Die Corona-Krise bedeutet eine Zäsur für weite Teile von Gesellschaft und Wirtschaft. Sie beschleunigt vorhandene Entwicklungen und nimmt so ein Stück digitale Zukunft vorweg. Das betrifft nicht nur Impfstoffe oder Homeoffice, sondern ebenso die Art und Weise, wie wir einkaufen und bezahlen. Unter der allgemeinen Devise „Abstand halten“ erhielt das bargeld- und kontaktlose Bezahlen per Karte oder auch per App einen enormen Schub.

Bezahlen in der Zukunft auf neue Art und Weise

Was vom Handel aus Kostengründen seit langem propagiert wurde und gerade bei Kunden in Deutschland vielfach auf Skepsis stieß, wurde innerhalb weniger Tage zum neuen Standard. Solche Entwicklungen werden sich wohl nicht wieder zurückdrehen lassen. Wie aber wird es langfristig weitergehen? Wie sieht die weitere Zukunft des Bezahlens aus, wie werden wir im Jahr 2030 einkaufen und unsere Rechnungen begleichen?

Integrativer Prozess: Auf die Technik kommt es an

Ein zentraler Aspekt wird die Gestaltung durchgängiger Abläufe sein. Es geht darum, einen kompletten Einkaufsvorgang von der Identifizierung eines Kunden bis zum Bezahlen in einem ganzheitlichen Ansatz abzudecken. Man kann sich das so ähnlich vorstellen wie den Antritt einer Flugreise im Jahr 2030: Schon beim Eintreffen am Flughafen ist man über das Ticket als berechtigter Nutzer identifiziert, so dass es weder beim Einchecken noch bei der Sicherheitskontrolle Warteschlangen gibt, und der Prozess begleitet den Fluggast schließlich bis zu seinem Sitzplatz.

Damit das reibungslos funktioniert, wird eine verlässliche, hochwertige Technik bereitstehen. Eines muss allerdings berücksichtigt werden: Nicht überall und nicht für jeden sind diese Voraussetzungen gegeben; daher müssen parallel immer auch alternative Möglichkeiten, in ein Flugzeug zu kommen, angeboten werden. Der Flugverkehr als Ganzes wird nur funktionieren, wenn er alle Optionen, High-Tech ebenso wie Low-Tech, abdeckt.

In ähnlicher Weise kann man sich die Zukunft des Bezahlens in einem integrativen Prozess vorstellen. Es wird Geschäfte geben, die mit hochintegrierten Lösungen arbeiten: Hier wird der Kunde schon beim Betreten des Geschäfts identifiziert, er erhält vielleicht individualisierte Angebote, sucht entsprechende Waren aus und am Schluss läuft der Bezahlprozess ohne Anstehen oder Warten automatisch, selbstverständlich inklusive der nötigen Prüfungen. All das sorgt für ein hohes Maß an Bequemlichkeit und Sicherheit.

Bargeld verschwindet nicht

Derartige High-Tech-Lösungen werden sich ohne Zweifel stark verbreiten, nicht zuletzt, weil sie einen Standard, den die Online-Welt erfolgreich gesetzt hat, auf die analoge Einkaufswelt übertragen. Dennoch kann das nicht das ganze Bild sein. Wie im Flugverkehr muss es auch hier Alternativen geben für diejenigen – seien es Anbieter oder Kunden – die vollautomatisierte Prozesse nicht verwenden können oder wollen, die zum Beispiel auf herkömmliche Weise mit Bargeld bezahlen. Daher müssen auch in Zukunft verschiedene Möglichkeiten, den Vorgang des Bezahlens abzubilden, parallel nebeneinander weiterbestehen.

Diese Ambiguität, diese Ko-Existenz von verschiedenen Optionen besteht nicht nur seitens der Zahlungsprozesse der Zukunft, sondern auch bei den Zahlungsmitteln und -technologien: Bargeld ist das einzige wirklich anonyme Zahlmittel und wird nicht verschwinden. Anonymität hat gerade im Zeitalter umfassender Datensammlung und -transparenz einen bleibend hohen Stellenwert.

Bezahlen in der Zukunft: Jeder soll Entscheidungsfreiheit haben, ob bar oder digital

Mobile, digitale Zahlungsmittel wiederum bieten hohen Komfort, beispielsweise wenn man per Handy und App oder gleich per Armband bezahlen kann. Auch künftig können und wollen nicht alle Bürger und nicht alle Länder alle Möglichkeiten nutzen, die die digitale Welt bereitstellt. So wir es beim Bezahlen in der Zukunft darum gehen, die Freiheit der Wahl zu haben – je nach Bedürfnis des Nutzers bar, mit Karte, per Handy, oder ganz digital. Frei dem Motto nach: Egal wann, egal wo, egal wie.

Zahlen in der Zukunft
Ralf Wintergerst ist Vorsitzender der Geschäftsführung und Group CEO, Giesecke+Devrient.

Über den Autor: Ralf Wintergerst ist Vorsitzender der Geschäftsführung und Group CEO bei Giesecke+Devrient.

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