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Autos berichten live von der CeBIT

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Auf der CeBIT 2014 werden vier Fahrzeuge von ihrem Messealltag berichten. Live können Besucher am IBM-Stand in Halle 2 Verbrauch, Geschwindigkeit oder Route der Autos verfolgen. Möglich macht dies die Lösung mad von Augmentation Industries, die über die IBM SoftLayer Cloud Fahrzeugdaten austauscht. Mit mad sind Autofahrer unter anderem in der Lage, den Treibstoffverbrauch zu senken oder die nächste Wartung zu planen. Unternehmen nutzen die Lösung beispielsweise für das Flottenmanagement.

Rund 200 Fußballfelder groß ist das Messegelände in Hannover – nicht alle Entfernungen sind hier zu Fuß machbar. Deshalb fahren während der CeBIT zahlreiche Busse und Transporter auf den Messestraßen und bringen Menschen und Waren von A nach B. Erstmals in der CeBIT-Geschichte werden dieses Jahr vier Fahrzeuge – zwei Vans und zwei Pkws – von ihrem Messealltag erzählen. Denn das Startup-Unternehmen Augmentation Industries stattet die Fahrzeuge mit ihrer Lösung mad (mobile assisted driving) aus. Sie ist via Internet und IBM SoftLayer Cloud mit einem Monitor am IBM-Messestand in Halle 2 verbunden und übermittelt in Echtzeit gesammelte Fahrzeugdaten.

„Premieren auf der CeBIT sind für uns immer spannend, vor allem wenn es den Nutzen und Einsatz von IT im Alltag zeigt. Hier stellt ein junges Unternehmen eine innovative Lösung vor, von der wir selbst etwas lernen und in diesem Fall unser Flottenmanagement verbessern können“, sagt Oliver Frese, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG.

Digitale Daten austauschen

Die Hardware von mad ist ein Adapter, der wie ein USB-Stick an die Diagnose-Schnittstelle des Automobils angeschlossen wird. Dort zapft er alle Datenquellen im Auto an und sammelt relevante Fahrzeuginformationen. Bisher kamen Technologien dieser Art nur in Neufahrzeugen zum Einsatz und waren herstellergebunden. Mit mad können Autos unabhängig von Marke und Typ digitale Daten austauschen. Gesteuert wird das System über eine App, die auf allen mobilen Endgeräten läuft. Der Anwender bestimmt selbst im Sinne des Opt-in-Verfahrens, welche Daten von seinem Auto gesammelt werden sollen und wer diese bekommt. Weitergegeben werden nur definierte Daten an zuvor freigegebene Dienstleister.

Alexander Marten, Gründer und einer der Geschäftsführer von Augmentation Industries, dazu: „Für uns ist es extrem wichtig, dass der Benutzer immer Herr über seine Daten bleibt. So existiert eine ausgefeilte Verschlüsslung für die Daten, ein Signierungsprozess für jedes aus dem Fahrzeug übertragene Datum, sowie ein eingängiges Rechtekonzept für den Datenzugriff durch andere.“

Bericht von der Route

Auf der CeBIT werden die vier ausgewählten Fahrzeuge von ihren täglichen Routen berichten und wie viele Kilometer sie zurückgelegt haben. Auf dem Monitor am Augmentation-Industries-Demopunkt lässt sich verfolgen, wie schnell ein Fahrzeug fährt und ob der Tank noch gefüllt ist. Zudem ermittelt die Anwendung in Echtzeit CO2-Bilanzen und Verbrauchsstatistiken für jedes Auto. Am Abend wird eine Analyse erstellt, aus der sich Handlungsempfehlungen für den nächsten Tag ergeben. So gibt mad Hinweise auf schnellere Strecken, notwendige Wartungen oder einen umweltfreundlicheren Fahrstil mit weniger Verbrauch.

Die Einsatzgebiete für mad sind vielseitig und erstrecken sich weit über den privaten Gebrauch. So nutzen Unternehmen mad für ihr Flottenmanagement, um einen besseren Überblick über den Zustand ihrer Fahrzeuge und deren Einsatz zu bekommen. Es lassen sich Tankabrechnungen automatisieren, Ferndiagnosen erstellen, KM-Stand-Manipulationen verhindern, Wartungen planen oder Fahrtenbücher führen. Auch eine Black-Box kann mad realisieren, um bei einem Unfall gegebenenfalls die eigene Unschuld zu beweisen.

„Unser Technik kann mit wenigen Handgriffen in Fahrzeuge ab dem Baujahr 2001 nachgerüstet werden, und wir haben bereits mehr als 1.600 Anmeldungen für mad“, sagt Stephan Kaufmann, Geschäftsführer von Augmentation Industries. „Dank der Unterstützung von IBM und deren Cloud-Technologien sind wir in der Lage, mad flexibel anzubieten – egal ob im privaten Gebrauch oder im unternehmerischen Flottenmanagement.“

Augmentation Industries ist Mitglied des IBM-Global-Entrepreneur-Programms für Startups und hat das IBM SmartCamp 2013 in Berlin gewonnen. Ebenso ist es Teilnehmer des SoftLayer-Catalyst-Programms, das unter anderem für ein Jahr den freien Bezug von Cloud-Services bietet.

 

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