Augsburger Aktienbank wechselt Kernbanksystem

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Zusammen mit den Partnern Fidelity und IBM hat die Augsburger Aktienbank den Wechsel ihres Kernbanksystems auf die Software KORDOBA realisiert. Die Augsburger Aktienbank (AAB) hat in diesen Tagen einen grundlegenden IT-Systemwechsel reibungslos vollzogen. Nach nur zweieinhalbjähriger Entwicklungs- und Testphase wurde der Wechsel des Kernbanksystems auf die Software KORDOBA zusammen mit den Projektpartnern Fidelity und IBM durchgeführt und damit das größ;te Projekt in der fast 50-jährigen Geschichte der Bank erfolgreich abgeschlossen. An einem Wochenende wurden die archivierten und aktuellen Datenbestände von fast 200.000 Kunden und rund 23 Millionen Geld- und Wertpapierumsätze in eine neue IT-Landschaft migriert. Das Groß;projekt wurde unter Leitung der AAB-Aktionärin, der LVM Versicherung in Münster, innerhalb des angestrebten Zeitrahmens realisiert. Der Versicherungskonzern besitzt in der Umsetzung von groß;en IT-Projekten eine besondere Expertise und war damit prädestiniert, die Augsburger Aktienbank bei diesem bedeutenden Vorhaben zu unterstützen.

IBM und Fidelity unterstützten die Augsburger Aktienbank im Rahmen des Projekts bei der Analyse, dem Design, der Implementierung und dem Test der neuen Anwendungslandschaft auf Basis der Lösungen KORDOBA Core24 und KGS. Der Schwerpunkt lagt dabei auf dem Schließ;en von Projektlücken, der Durchführung der Datenmigration und dem abschließ;enden Test des Gesamtsystems. Das Projekt lief dabei von April 2008 bis November 2010.

Der kontinuierliche Wachstumskurs der Augsburger Aktienbank – das Depotvolumen hat sich binnen weniger Jahre fast verfünffacht und nähert sich der 9-Milliarden-Euro-Marke – und die steigenden Marktanforderungen nach Flexibilität und Schnelligkeit waren die Motivation für diesen zukunftsweisenden Umstieg. „Wir haben die verhaltene Phase am Markt zeitlich optimal genutzt. Mit dem erfolgreichen Systemwechsel sind wir bestens gerüstet für weiteres Wachstum gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern“, so der für die IT zuständige Vorstand Joachim Maas.

Neben dem erfreulichen Wachstum beschert die politische Landschaft immer wieder zahlreiche regulatorische Veränderungen. Diese haben zu tief greifenden Veränderungen und zu einer erhöhten Komplexität in den IT-Systemen der Branche geführt. Die Innovationszyklen im Produkt- und Technologiebereich verkürzen sich zunehmend; auch der Kostendruck und der damit verbundene Zwang zur stärkeren Automatisierung von Bearbeitungsprozessen hat durch die Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen in den letzten Jahren zugenommen.

Diese Rahmenbedingungen und marktwirtschaftliche Veränderungen können mit einer etablierten Standardsoftware der Firma KORDOBA leichter bewältigt werden als mit einer individuellen Einzellösung. Den Kern aller Anwendungen bildet das Bankensystem KORDOBA mit den Komponenten K-CORE24 und K-GS. KORDOBA ist einer der führenden Systemanbieter für Bankensoftware und wird von namhaften Banken eingesetzt. Zahlreiche Institute nutzen KORDOBA-Systeme, sodass gesetzgeberische Vorgaben gemeinsam deutlich einfacher, schneller und kostengünstiger umgesetzt werden können. „Wir sind stolz“, so Heinz Bickert, KORDOBA-Geschäftsführer, „dass jetzt auch die Augsburger Aktienbank als Wertpapierspezialist unsere Funktionalitäten nutzt und wir unsere Qualitäten hier unter Beweis stellen können.“

Werner Schmidt, zuständiger Vorstand bei der LVM: „Nach nur zweieinhalbjähriger Entwicklungs- und Testphase wurde der Wechsel des Kernbanksystems auf die Software KORDOBA durchgeführt. Eine Vielzahl peripherer Systeme bis zum Outputmanagement wurden getauscht, die für den Geschäftsbetrieb einer modernen Bank elementar sind. Wichtige Maß;gabe für diesen „Motorenwechsel bei laufender Fahrt“ war, dass die Kunden und die Vertriebspartner der Bank quasi ohne Einschränkung agieren können und sich die Auß;endarstellung nicht verändert. Das ist hervorragend gelungen.“

Und dies gelang, obwohl die IT-Infrastruktur vom bisherigen T-Systems-Rechenzentrum in Neu Isenburg nach Nürnberg und Münster umzog, der gewaltige Druckoutput von Berlin zum Mutterkonzern LVM nach Münster verlagert und zahlreiche Systemanwendungen und spezialisierte Softwaremodule ersetzt wurden.

„Ein Projekt dieser fachlichen und IT-spezifischen Komplexität kann nur erfolgreich zu Ende geführt werden, wenn alle beteiligten Parteien ihre individuellen Stärken einbringen und sich partnerschaftlich und eng abgestimmt an dem gemeinsamen Ziel ausrichten“, ergänzt Erich Nessen, Associate Partner Core Banking, IBM Global Business Services.

Fast 300 Personen waren im CBS-Projekt in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit den Fachabteilungen der Augsburger Aktienbank und der LVM Versicherung damit beschäftigt, den Umstieg vom bisherigen Bankensystem auf die neue IT-Landschaft vorzubereiten. Unterstützt wurde die Augsburger Aktienbank bei diesem ehrgeizigen Vorhaben von mehr als 22 spezialisierten Firmen und Dienstleistern.

Die Augsburger Aktienbank gilt als einer der bedeutendsten Partner für Vermögensverwalter, Vertriebsorganisationen, Maklerpools und Finanzdienstleister. Mit über 300 Anbindungen gehört die Augsburger Aktienbank zu den führenden B2B-Plattformen und ist bundesweit einer der führenden Spezialisten in der Beschaffung und der Verwahrung von Wertpapieren.

Die AAB agiert als Schnittstelle zwischen KAGen und Vertriebspartnern. Sie konzentriert sich dabei auf eine reibungslose Abwicklung und bietet hier ein Produktuniversum wie kaum ein anderes Unternehmen. Alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Aktien, Renten, Optionsscheine und Fonds können über die AAB geordert werden.

Diese zahlreichen Besonderheiten galt es beim Systemwechsel durch AAB-individuelle Lösungen einzubinden und mit dem standardisierten KORDOBA-Angebot sinnvoll zu kombinieren. Auch Kunden und Partner werden von der neuen IT-Systemausrichtung profitieren: Die Verarbeitung von Transaktionen erfolgt künftig größ;tenteils in Echtzeit, das heiß;t, Kunden können beispielsweise über die Onlinebanking-Anwendung Augsburger Kunden-Portal die Eröffnung ihrer Tages- und Servicekonten sowie Depots taggleich erkennen. Das gilt natürlich auch für gebuchte Geldumsätze wie beispielsweise Überweisungen und für Börsenorders. Auch Kunden-Reportings werden in Zukunft deutlich informativer und individueller von der AAB zur Verfügung gestellt werden.

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