01.04.2020 – Kategorie: Geschäftsstrategie

Atemschutzmaske und Quarantäne: Google-Suche in der Corona-Krise

Google-Suche in der Corona-KriseQuelle: mirtmirt - shutterstock

Eine neue Analyse von SEMrush zeigt Veränderungen bei der Google-Suche in der Corona-Krise auf. Demnach werden jetzt besonders häufig Begriffe wie Quarantäne oder Atemschutzmaske gesucht.

  • Die Corona-Krise verändert die Google-Suche der deutschen User.
  • Besonders Schlagwörter wie „Atemschutzmasken“ werden jetzt gesucht.
  • Die deutschen Verbraucher suchten schon, bevor die Situation akut wurde.

Die deutschen Internetnutzer suchten im Januar 2020 vermehrt nach Begriffen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Wie hat sich die Googlesuche in der Coronakrise verändert? Das geht aus einer Analyse der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush hervor.

Google-Suche in der Corona-Krise: Welche Schlagwörter gesucht werden

Demnach interessierten sich die deutschen User in jenem Monat 201.000 Mal für das Schlagwort „Südtirol“, was deutlich über dem Monatsdurchschnitt der letzten zwei Jahre (82.500) liegt. Mindestens genauso hoch im Kurs wie Südtirol standen im Januar 2020 die Begriffe „Quarantäne“ mit 60.500 Anfragen (Monatsdurchschnitt über zwei Jahre: 22.604) und „Desinfektionsmittel“ (40.500; Durchschnitt: 20.638) sowie „Atemschutzmaske“ (90.500; Durchschnitt: 11.383) und „Tröpfcheninfektion“ (14.800; Durchschnitt: 2.925).

Online-Recherchen wiederholen sich

Ebenfalls zugenommen, wenn auch nicht in dieser Größenordnung, hat die Onlinerecherche nach lange haltbaren Lebensmitteln (1.300 Suchen im Januar 2020), Notfallchecklisten (140) und Hygienemaßnahmen (880). Die Suchanfragen nach Reisestornierungen, Hamsterkäufen und Selbstständigkeit sind zwar angestiegen, waren zu bestimmten Zeitpunkten in den vergangenen zwei Jahren aber mindestens genauso gefragt.

Google-Suche in der Corona-Krise: Schon vor der Krise gab es vermehrt Recherchen 

„Es ist interessant zu beobachten, dass sich die deutschen Onliner schon im Januar, also weit bevor die Situation bei ihnen akut wurde, offensichtlich für den Coronavirus interessierten. Dabei standen vor allem Schutzmaßnahmen wie Atemschutzmasken, Quarantäne oder Desinfektionsmittel, aber im Fall von Südtirol auch Risikogebiete im Fokus“, erklärt Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei SEMrush. „Wir werden die Lage weiter beobachten und sind gespannt auf die Analysen von Februar und März.“

Methodik der Analyse: SEMrush hat im Zweijahreszeitraum von Februar 2018 bis Januar 2020 analysiert, wie häufig die Bundesbürger nach bestimmten Hygiene-, Gesundheits- und anderen Begriffen rund um die Corona-Krise bei Google suchten.

Lesen Sie auch: Corona-Krise: Wie sich Datenverkehr und Internet-Nutzerverhalten verändert haben


Teilen Sie die Meldung „Atemschutzmaske und Quarantäne: Google-Suche in der Corona-Krise“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top