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Apps: Gefahr erkannt – doch lange nicht gebannt

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Apps: Gefahr erkannt – doch lange nicht gebannt

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Seit kurzem werden nachträgliche Updates von Apps, die nicht zuvor überprüft worden sind, unterbunden. Damit ist eine mögliche Schwachstelle behoben, die das Einschleusen von unerwünschtem Code durch ein Nachladen ermöglicht. Zuvor konnte ein Hersteller im ersten Schritt eine harmlose freigegebene Anwendung im App Store bereitstellen. Hat sie der Nutzer heruntergeladen, ergänzt die Software über scheinbare Routine-Updates am App Store vorbei neuartige Funktionen mit unerlaubten oder bösartigen Wirkungen. 

Apps

Seit kurzem werden nachträgliche Updates von Apps, die nicht zuvor überprüft worden sind, unterbunden. Damit ist eine mögliche Schwachstelle behoben, die das Einschleusen von unerwünschtem Code durch ein Nachladen ermöglicht. Zuvor konnte ein Hersteller im ersten Schritt eine harmlose freigegebene Anwendung im App Store bereitstellen. Hat sie der Nutzer heruntergeladen, ergänzt die Software über scheinbare Routine-Updates am App Store vorbei neuartige Funktionen mit unerlaubten oder bösartigen Wirkungen. 

Dies wirft ein weiteres Schlaglicht auf die derzeitigen Unsicherheiten im Zusammenhang mit den überall verbreiteten und genutzten Apps. So hat zum Beispiel eine Studie von F5 Networks vor kurzem gezeigt, dass die meisten deutschen Anwender ein zwiespältiges Verhältnis dazu haben. Fast jeder zweite Smartphone-Besitzer verwendet Banking Apps, doch vier von fünf misstrauen deren Sicherheitsvorkehrungen. Und gerade bei der beliebten Anwendung von Facebook glauben zwei Drittel, sie sei ein Ziel von Cyberkriminellen. 55 Prozent misstrauen diesem Dienst, gefolgt von WhatsApp (45 Prozent) und Amazon (32 Prozent).

„Einige meiner Freunde sind Opfer von Hackerangriffen geworden“, berichtet einer der Studienteilnehmer, der als Manager in einem Versicherungsunternehmen tätig ist. „Ihr Passwort wurde gestohlen. Ich kann sagen, dass ich Angst davor habe, dass mir das passiert. Wenn jemand das Konto hackt, beispielsweise auf Twitter, dann weiß er alles über diese Person. Er kann buchstäblich ein Leben ruinieren und finanziellen Schaden zufügen.“

Verwendung persönlicher Daten durch den Anbieter

Doch nicht nur Hacker und Cyberkriminelle machen den Nutzern Angst, sondern auch die Verwendung persönlicher Daten durch den Anbieter selbst. So sagt ein weiterer Befragter, der in einer Restaurantküche arbeitet: „Wenn ich anfange, darüber nachzudenken, dass diese Apps auf meine Informationen zugreifen, dann stört mich das schon ein wenig – beispielsweise, wenn sie auf meine privaten Fotos zugreifen können. Bei der Verwendung von Google-Play-Apps ist mir aufgefallen, dass sie offenbar Zugang zu allen meinen Informationen, etwa meine Kontakte und Nachrichten, haben. Manchmal passiert es, dass ich es durchlese und mich dann entschließe, eine bestimmte App nicht herunterzuladen, weil es offensichtlich zu viele Vorbehalte und Rechtsklauseln umfasst.“

Posten bis zum Verlust der Privastsphäre

Ein Fahrdienstleiter bei der Bahn sieht das ebenso und fordert: „Jeder Internetanbieter sollte Verantwortung übernehmen. Auch gemeinsam mit der Regierung, denke ich.“ Dem einzelnen Nutzer seien zwar Grenzen gesetzt, doch auch sie sollten vorsichtiger sein: „Vor allem Kinder und Jugendliche posten alles auf Facebook und teilen alles. Ihnen ist nicht klar, dass die Information dann öffentlich ist und jeder Zugang dazu hat. Sie haben keine Privatsphäre mehr. Das kann auch ernste Folgen haben, weil sich Arbeitgeber das Facebook-Profil der Bewerber ansehen, und das kann möglicherweise die Beschäftigungsaussichten beeinträchtigen. Wenn man erst einmal etwas gepostet hat, gibt es keinen Weg zurück.“

„Diese Umfrage zeigt, dass den Anwendern durchaus die Gefahren bei der App-Nutzung bewusst sind, aber nur wenige daraus echte Konsequenzen ziehen“, resümiert Ralf Sydekum, Technical Manager bei F5 Networks. „Dies gilt übrigens nicht nur für Privatnutzer, sondern auch für Unternehmen. So müssen 22 Prozent der Mitarbeiter ihr Passwort am Arbeitsplatz nie ändern. Ausgerechnet in sensiblen Branchen wie juristischen Dienstleistungen oder Gesundheitswesen sind es sogar rund ein Drittel. Damit wird möglichem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. So müssen wohl wirklich erst größere Vorfälle geschehen, bevor Konsumenten und Unternehmen bestehende, wirksame Sicherheitslösungen einsetzen.“

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