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Anteil alter Geräte in Unternehmensnetzen auf Höchststand

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Anteil alter Geräte in Unternehmensnetzen auf Höchststand

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networkbarometerreport2014_dimensiondata_grafischezusammenfassung

Mit 51 Prozent hat der Anteil alternder und veralteter Geräte in Unternehmensnetzwerken weltweit seinen höchsten Stand seit sechs Jahren erreicht. Während alternde Geräte zwischen drei und fünf Jahren alt sind, vom jeweiligen Anbieter nicht mehr verkauft werden und so von nachlassendem Support betroffen sind, sind veraltete Geräte in der Regel älter als fünf Jahre und werden vom Hersteller nicht mehr unterstützt.

Das ist ein zentrales Ergebnis des Network Barometer Report 2014, der aktuell von Dimension Data veröffentlicht wurde. Der seit 2009 jährlich erscheinende Bericht basiert auf 288 Technology Lifecycle Management Assessments, die 74.000 technische Geräte umfassen: Dabei wurden sowohl Organisationen und Institutionen unterschiedlicher Größe als auch sämtliche Wirtschaftsbranchen aus insgesamt 32 Ländern geprüft. Darüber hinaus wurden Daten aus 91.000 Servicefällen erhoben, die in von Dimension Data betreuten Kundennetzwerken aufgezeichnet wurden.

„Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir eine stetige Zunahme alternder und veralteter Geräte beobachtet – die gängige Annahme war, dass ein technischer Innovationszyklus bevorstünde. Doch unsere Daten zeigen, dass Unternehmen ihre Netzwerk-Assets länger als erwartet nutzen“, erklärt Jörg Jakobi, Manager Technical Sales Dimension Data Deutschland, den Trend. Dieser werde durch drei Faktoren beschleunigt: Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sahen und sehen sich viele Unternehmen gezwungen, Kosten einzusparen. Außerdem nehmen Verfügbarkeit und Akzeptanz von IT-as-a-Service-Modellen zu, was die Notwendigkeit von Investitionen in die unternehmenseigene Infrastruktur zusätzlich reduziert. Und zugleich bewege das Aufkommen programmierbarer softwaredefinierter Netzwerke zahlreiche Unternehmen dazu, die Entwicklungen auf dem Markt abzuwarten, bevor sie sich für eine neue Technologie entscheiden und diese implementieren – ein Faktor, der Jakobi zufolge in den nächsten 18 bis 36 Monaten noch an Bedeutung gewinnen wird.

Grundsätzlich sei die Entscheidung, Assets so lange wie möglich zu nutzen, nicht falsch. Unternehmen müssten jedoch sicherstellen, „dass sie ihre Standards, Compliance-Richtlinien und Infrastrukturpläne einhalten und den Anforderungen des Geschäftsprozesses gerecht werden. Investitionen in operative Supporttools und -prozesse sind daher sehr wichtig“, so Jakobi. Insbesondere das Problem- und Change Management sei in diesem Zusammenhang zentral. Zumal die wachsende Bedeutung von Cloud Computing sowie die steigende Zahl mobiler Geräte und der Trend zum „Internet der Dinge“ den Druck auf Netzwerke zusätzlich erhöhen. „Die Kunden müssen einen Perspektivwechsel vornehmen, indem sie ihre Netzwerkarchitektur als Ganzes und nicht nur die individuellen Geräte betrachten“, gibt Jakobi zu bedenken. Geräte und Netzwerkarchitekturen sollten nicht nur aktualisiert werden, um einer Überalterung vorzubeugen – vielmehr sollte der Wandel von den Anforderungen des Geschäftsprozesses geleitet werden.

Während zahlreiche Geräte veralten, stärken Unternehmen ihre Netzwerkarchitektur, um Enterprise-Mobility- und Cloud-Lösungen unterstützen zu können. „Viele Access-Switch-Aufrüstungen werden dort vorgenommen, wo der Produktlebenszyklus des installierten Geräts eigentlich noch mehrere Jahre dauert. Während Netzwerk-Assets also so lange wie möglich genutzt werden um Kosten zu sparen, rüsten die Unternehmen ihre Netzwerke dort auf, wo der Bedarf es erfordert. Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine größere Bandbreite benötigt, um umfassende drahtlose Konnektivität zu unterstützen – etwa um eine Vielzahl mobiler Geräte zu integrieren – wird dieses Unternehmen nicht um eine Aktualisierung seiner Infrastruktur herumkommen“, erklärt Jakobi.

 

 

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