17.04.2017 – Kategorie: Marketing

Analoger Erfolg in Zeiten von Industrie 4.0 – Tipps für die Gestaltung von Visitenkarten

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Hierzulande werden Visitenkarten zwischen Geschäftspartnern meist beim ersten Zusammentreffen ausgetauscht. Doch was gehört auf die Visitenkarte und wie sollte diese gestaltet sein? Linda Mierke, Marketing Manager bei CEWE-PRINT.de gibt 5 Tipps.

Hierzulande werden Visitenkarten zwischen Geschäftspartnern meist beim ersten Zusammentreffen ausgetauscht. Doch was gehört auf die Visitenkarte und wie sollte diese gestaltet sein? Linda Mierke, Marketing Manager bei CEWE-PRINT.de gibt 5 Tipps.

Visitenkarten als Spiegelbild des Unternehmens

Visitenkarten sind meist das erste Schriftstück, das ein potentieller Kunde von einem Unternehmen erhält – sie sind das Aushängeschild von Firma und Mitarbeiter. Das Erscheinungsbild der Karten überträgt sich unweigerlich auf die Einschätzung des Übergebers. Daher sollten Visitenkarten möglichst makellos sein und keine Knicke oder Risse aufweisen. Sieht eine Karte neu und unverbraucht aus, übertragen sich diese positiven Merkmale auch auf die Einschätzung des Charakters und der Arbeitsweise desjenigen, der die Visitenkarte aushändigt. Gepflegte Visitenkarten wirken professionell und gut vorbereitet und werfen ein positives Licht auf Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen.

Informationen auf einen Blick

Empfänger einer Visitenkarte sollten die wichtigsten Informationen auf einen Blick erfassen können. Zu diesen zentralen Informationen gehören Name, Firma, Funktion im Unternehmen, Telefonnummer und E-Mail des Ansprechpartners, sowie die Adresse und Homepage des Unternehmens. Zu viele Elemente auf einer Visitenkarte können potentielle Kunden verwirren und somit die Funktionalität der Karte stören. Ändern sich Angaben wie zum Beispiel eine neue Durchwahl oder eine geänderte E-Mail-Adresse, ist es ratsam neue Visitenkarten drucken zu lassen. Von Hand durchgestrichene oder ersetzte Informationen wirken unprofessionell und sollten auf jeden Fall vermieden werden.

Konservative Form und auffällige Grafik

Zwar gibt es kein festgelegtes Format für Visitenkarten, trotzdem sollten Unternehmen auf gängige Scheckkartenformate (z.B. 85mm x55mm) setzen. Ausgefallene Formate wie runde oder extrem kleine Visitenkarten kommen in der Regel ebenso wenig gut an, wie ausgefallene Materialien wie Holz oder Plastik. Solche Visitenkarten sind schwer zu verstauen und können, etwa bei zu geringer Größe, schnell verloren gehen.

Ausgefallene Grafiken hingegen können helfen, aus der Masse hervorzustechen. Auch hier sollte natürlich darauf geachtet werden, keine zu schrille und bunte Farbgestaltung zu wählen, um Geschäftskontakte nicht abzuschrecken. Farben sollten aber durchaus verwendet werden, da potentielle Kunden bewiesenermaßen eher auf farbige Visitenkarten zurückgreifen. Auch ein strikt durchgezogenes Corporate Design kann helfen, länger im Gedächtnis von Gesprächspartnern zu bleiben. Finden Kunden ein Corporate Design nicht nur auf der Visitenkarte, sondern auch auf weiteren Korrespondenzen wie Briefpapier, E-Mail-Signatur oder Umschlägen wieder, bleibt es ihnen länger in Erinnerung.

Aufs Gefühl kommt es an

Wer bei Visitenkarten an der Qualität spart, spart am falschen Ende. Visitenkarten sollten sich gut anfühlen. Die Haptik ist gerade beim ersten Kontakt mit einem potentiellen Kunden wichtig, denn auch hier überträgt sich ein gutes Gefühl auf den Gesprächspartner. Verschiedene Veredelungstechniken wie eine vollflächige UV-Lackierung oder Cellophanierung helfen, Visitenkarten robuster und langlebiger zu machen. Andere Techniken wie die Soft Touch Cellophanierung verändern die Optik und Haptik der Karte. Eine Mindestgrammatur von 300 g/m² ist empfehlenswert.

Visitenkarten im Einsatz

Gerade auf Messen und Events ist der Austausch von Visitenkarten eine weitverbreitete Networking Möglichkeit. Deswegen sollten Unternehmensvertreter immer ausreichend Karten dabei haben. Eventuell lohnt es sich auch eine Reserve anzulegen – etwa im Auto oder Koffer – um notfalls den Bestand schnell aufstocken zu können.

Eine angebotene Visitenkarte abzulehnen gilt als außerordentlich unhöflich und kann potentielle Geschäftsbeziehungen frühzeitig beenden. Auch sollten überreichte Karten nie direkt eingesteckt, sondern erst einmal aufmerksam betrachtet werden. Das bietet den zusätzlichen Reiz, den Namen des Gesprächspartners noch einmal sehen und ihn sich eventuell besser merken zu können. Im Idealfall verbindet man im Nachgang die Visitenkarte mit einem Gesicht.
 
Visitenkarten bleiben ein wichtiges Kommunikationstool – auch im digitalen Zeitalter. Gerade auf Messen und Events spielen die kleinen Kärtchen ihre Stärke aus: Sie helfen beim Knüpfen von Business Kontakten und überwinden das Eis beim ersten Treffen. So werden die analogen Karten zum Geschäftshelferlein.

(jm)


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