Access 4.0: Reply und Deutsche Telekom setzen auf Cloud-native Netzwerke

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Access 4.0: Reply und Deutsche Telekom setzen auf Cloud-native Netzwerke

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Mit dem Start der gemeinsam mit Reply entwickelten Plattform Access 4.0 (A4) geht die Deutsche Telekom neue Wege beim Aufbau und der Bereitstellung von Netzen. Ziel des Projekts ist, konventionelle festverdrahtete Systeme durch hochautomatisierte und Microservice-basierte Technologien zu ersetzen.
Access 4.0 Deutsche Telekom

Quelle: Deutsche Telekom AG

Während traditionell basierte Netzwerk-Technologie Monate für den Aufbau benötigt, sind Software und IT schneller und können nahezu sofort und global ausgerollt werden. Mit der Disaggregation und Virtualisierung von Zugangsnetzen auf Basis von Cloud-nativen Architekturen und Open Source Code führt die Deutsche Telekom eine kosteneffiziente, einfach zu bedienende und skalierbare Plattform ein. Access 4.0 bietet mehr Flexibilität und garantiert eine verkürzte Vorlaufzeit – dank eines schnelleren Roll-outs von Diensten wie Breitband-Internet und 5G.

Access 4.0 unterstützt Ansatz von Software-Defined-Networking

Reply unterstützt als Co-Entwicklungspartner die Deutsche Telekom bei der Transformation von einem traditionellen Telekommunikations- zu einem Cloud-basierten Anbieter. Die Plattform Access 4.0 übernimmt mit dem Software-Defined-Networking-Ansatz viele klassische Funktionen von Betriebsunterstützungssystemen. Mit diesem Konzept wird die Automatisierung vorangetrieben, zudem lassen sich schlanke Prozesse einfach umsetzen. Die Disaggregation ermöglicht es, für jede Aufgabe die beste Hard- und Software auszuwählen – flexibler und offener im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.

Auf der Access 4.0 Plattform werden herstellerspezifische, geschlossene Systeme durch offene, disaggregierte und Mikroservice-basierte Technologien ersetzt. A4 setzt dabei an viele Stellen auf quelloffene Prinzipien und teilt die eigenen gewonnen Erkenntnisse in Open-Source-Communities. Die offene Software sorgt für mehr Wettbewerb unter den Zulieferern und spart Investitionskosten bei den Netzwerkbetreibern. Um Synergien nicht nur innerhalb der Deutschen Telekom, sondern in der gesamten Branche zu heben und Insellösungen zu vermeiden, ist das A4-Team in internationalen Kollaborationen aktiv, wie Broadband Forum (BBF), Open Networking Foundation (ONF), Open Compute Project (OCP)  und Telecom Infra Project (TIP).

Wichtiger Meilenstein bei der Transformation

„Die Deutsche Telekom erreicht einen wichtigen Meilenstein bei der Transformation zu einem Software-basierten Telekommunikationsanbieter. Damit gestalten wir aktiv den Weg der Branche hin zu Lösungen auf Basis offener und disaggregierter Komponenten auch im Festnetzbereich“, erklärt Walter Goldenits, CTO der Telekom Deutschland.

Telekom Deutschland Goldenitis
Walter Goldenits ist Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland GmbH. (Bild: Telekom Deutschland)

Abdurazak Mudesir, verantwortlich für Services & Platforms und Access Disaggregation bei der Deutschen Telekom Technik, ergänzt: „Disaggregation ist Realität geworden. Wir produzieren jetzt erstmals einen BNG auf Whitebox-Hardware und steuern diese über Software Defined Networking Technologie. Das ist ein enorm wichtiger Schritt in Richtung zukünftiger Struktur unseres Breitband-Netzes. Wir treiben mit dem Software-getriebenen Ansatz von Access 4.0 die Automatisierung voran und können im Zusammenspiel mit unseren OSS-Plattformen schlanke Prozesse selbst implementieren.“

„Die Telekommunikationsbranche befindet sich derzeit in einem grundlegenden Wandel. Die Trennung von Hardware und Software ist der Schlüssel zu mehr Skalierbarkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz bei der Steuerung, dem Management und Betrieb von Netzen. Wir freuen uns, diese Vision mit dem Einsatz innovativer Microservices und agiler DevOps-Kultur mit der Deutschen Telekom zu teilen“, berichtet Filippo Rizzante, CTO von Reply.

Access 4.0: Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern

Zusätzlich zur Co-Entwicklung kann Reply die Deutsche Telekom bei einer globalen Produktstrategie für die Access 4.0 Plattform unterstützen. Dies beinhaltet eine enge Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern für die spezifischen Anforderungen und ein starkes Engagement innerhalb der Open-Source-Community. Reply ist spezialisiert auf die Entwicklung und Implementierung von Lösungen basierend auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien.

Access 4.0 Deutsche Telekom
Reply war von Beginn an Co-Entwicklungspartner der Deutschen Telekom bei der Einführung von Access 4.0, hier bei der Vereinbarung im Februar 2019: Filippo Rizzante, Reply; Robert Soukup, Deutsche Telekom; Ram Velaga, Broadcom und Hannes Gredler, RtBrick (v.l.n.r.). (Bild: Deutsche Telekom)

Bestehend aus einem Netzwerk hoch spezialisierter Unternehmen unterstützt Reply europäische Industriekonzerne in den Bereichen Telekommunikation und Medien, Industrie und Dienstleistungen, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Verwaltung bei der Definition und Entwicklung von Geschäftsmodellen, die durch neue Technologien wie KI, Big Data, Cloud Computing, digitalen Medien und Internet der Dinge ermöglicht werden. Die Dienstleistungen von Reply umfassen: Beratung, Systemintegration und Digital Services. (sg)

Lesen Sie auch: Telekommunikationsbranche: Beschleunigtes Wachstum in der Corona-Krise

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