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83% der Unternehmen nutzen ihr Potenzial im Digital Procurement nicht aus

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83% der Unternehmen nutzen ihr Potenzial im Digital Procurement nicht aus

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digital_procurement_studie

Die Grundlagen sind da, dennoch schöpft nicht einmal jedes fünfte Unternehmen sein Potenzial im Digital Procurement aus. Woran das liegt – und wie sich das jetzt ändern kann, ist Inhalt der internationalen Digital Procurement-Studie von JAGGAER in Kooperation mit dem BMÖ (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich). Plus: In 4 Schritten zur erfolgreichen Digitalisierung im Einkauf. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Unternehmen Fortschritte machen am Weg zur Digitalisierung im Einkauf. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54%) haben die Grundlagen für die digitale Transformation im Einkauf bereits geschaffen. Die Mehrheit der Unternehmen steht jedoch vor der Hürde, ihre Daten und Prozesse durchgängig zu integrieren – bevor konkretere Digitalisierungprojekte in Angriff genommen werden können. Bisher werden die verfügbaren Technologien primär für die Automatisierung operativer Prozesse eingesetzt, insbesondere im Lieferantenmanagement (SRM), eSourcing und eProcurement. Lediglich 2% der Unternehmen haben bereits “smarte Technologien” im Einsatz, um bessere Entscheidungen mithilfer intelligenter Algorithmen und Empfehlungen auf Basis vergangener Daten und Erfahrungen zu treffen. Der großen Mehrheit fehlt jedoch eine klare Digitalisierungsstrategie. Alle Ergebnisse im Detail

4 Schritte zur Digitalisierung

Die erfolgreiche Digitalisierung des Einkaufs ist ein fortlaufender Prozess von mehreren Jahren, in dem Schritt für Schritt Daten und Prozesse tiefer integriert werden. Der Aufbau einer digitalen Datenbasis braucht Zeit, um aus den Initialprojekten zu lernen und die nächsten Schritte zu überdenken. Die digitale Transformation sollte daher immer einem Step-by-Step-Ansatz folgen:

  1. Den Grundstein legen: Kein Erfolg ohne solides Fundament. Die gängigen Technologien für den Einkauf helfen, die Kernprozesse zu optimieren und zu verbessern. Unsere Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Einkaufsabteilungen bereits soweit ist: SRM, eSourcing und eProcurement Lösungen sind vielerorts Standard. Ein nächster Schritt wäre, diese auch für zusätzliche Prozesse zu nutzen, wie zum Beispiel Bestellungen, Lieferabrufe und Rechnungen. Hier empfiehlt sich die Erstellung eines Business Case auf Basis der Vision und den angepeilten Zielen, um die Stakeholder ins Boot zu holen.
  2. Die Basiselemente einführen: Die logische Konsequenz aus der Initialphase ist es, manuelle Prozesse möglichst vollständig zu eliminieren. Auch zusätzliche Analyse-Möglichkeiten sollten auf jeder Agenda stehen. Die Integration von Prozessen, Einkäufern und Lieferanten gewährleistet einen reibungslosen Datenfluss. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Unternehmen Investitionen in diesem Bereich plant.
  3. Weiter optimieren: Die neuen Technologien helfen, Prozesse weiter zu digitalisieren und die Menge der verfügbaren Daten zu erhöhen (z. B. Internet der Dinge, Blockchain, RPA). Die Integration zusätzlicher Daten aus neuen Quellen, wie zum Beispiel Supply Chain- oder Finanzrisiken, sowie Standardaktionen auf Basis von KPIs sind die Trigger für Prozessänderungen. Auch die Visualisierung und Kommunikation von Warengruppenstrategien und Verbesserungsmaßnahmen sowie die Einbindung der Lieferanten in die Innovationsprozesse sind maßgeblich für den Erfolg.
  4. Der “Tag der Digitalisierung”: Wenn die Grundprozesse gut eingespielt sind, ist es Zeit für weitere analytische Fähigkeiten. Kognitive Analysen geben neue und bessere Einblicke, zum Beispiel Machine Learning, künstliche Intelligenz, Chatbots und digitale Assistenten. Letzterer kann etwa genutzt werden, um proaktiven Customer Support auf Basis intelligenter Algorithmen zu leisten. Zudem sollte mit der Etablierung von zusätzlichen Möglichkeiten im Bereich Predictive Analytics begonnen werden.

Digital Procurement umfasst jedoch weit mehr als nur die Automatisierung von Prozessen. Um letztendlich seine Produkte und Leistungen zu ändern, muss das Unternehmen ein „digitales Mindset“ entwickeln. Nur so können Unternehmen Wert schaffen, der über Effizienzgewinne und Automatisierung hinausgeht. Doch unabhängig von der eingesetzten Technologie und dem Entwicklungsstand gilt: Keine Technologie funktioniert ohne eine vollständige und akkurate Datenbasis. Bevor die Unternehmen die nächsten Schritte der Digitalisierung unternehmen können, müssen sie zuvor Zeit und Ressourcen in die Harmonisierung und Konsolidierung ihrer Daten und Prozesse investieren. Denn diese sind der Treibstoff, der eine erfolgreiche digitale Transformation erst möglich macht.

Die Studie steht gratis zum Download bereit. 

 

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