Nachfolge von Safe Harbor: DSAG fordert schnell neues Abkommen

Am 31. Januar 2016 – also am kommenden Sonntag – endet die Frist zur rechtlichen Prüfung von Datentransfers nach dem Fall des Safe-Harbor-Abkommens. Im Zuge dessen forderte der Verband Bitkom in seiner Presseinformation vom 27. Januar 2016, dass Alternativen zu Safe Harbor erhalten bleiben müssen. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) geht noch einen Schritt weiter und fordert schnellstmöglich ein neues Abkommen.

"Unternehmen in Deutschland befinden sich seit 113 Tagen im mehr oder weniger rechtsfreien Raum. Die DSAG teilt die Bedenken, die Safe Harbor hinsichtlich des Datenschutzes und des Schutzes des geistigen Eigentums schürt und befürwortet aus diesem Grund die Abschaffung desselben. Hiesige Firmen sind aktuell auf sich allein gestellt in der Aufgabe, Informationen datenschutzkonform mit Tochterunternehmen, Zweigstellen oder Partnern auszutauschen. Es ist zwingend erforderlich, dass ein neues Abkommen fristgerecht gestaltet wird, das Unsicherheiten beseitigt, die Wettbewerbsfähigkeit nicht einschränkt und Daten ausreichend schützt", erklärt Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der DSAG.

Dr. Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der DASG.

Marco Lenck ist Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DASG).

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