Mit Rittal RiMatrix S in sieben Schritten zum Rechenzentrum

Mit seinem neuen standardisierten Rechenzentrum erweitert Rittal die bestehende RiMatrix-Produktlinie um ein Baukastenkonzept, das aus vordefinierten Modulen aus Server- und Netzwerkrahmengestellen, Klimatisierung, Stromversorgung und Monitoring besteht.Von den Standardelementen profitieren Entwurf,  Umsetzung und Betrieb.

Der Kunde beauftragt RiMatrix S modulweise und mit einer einzigen Artikelnummer. Innerhalb Europas beträgt die Lieferzeit sechs Wochen. Um diesen Prozess noch einfacher und schneller zu gestalten, bietet Rittal seit der Produkteinführung auf den Webseiten von RiMatrix S unter www.rittal.com/de_de/rimatrix-s einen eigens entwickelten Selektor an.

Anwendung mit eingängiger Benutzerführung

Dieser führt den Anwender in nur sieben Schritten durch den Auswahl- und Bestellvorgang. Drop-down-Menüs sorgen  für eine einfache Handhabung. Die Fragen reichen vom Standort des Rechenzentrums über räumliche  Gegebenheiten, physische Hülle, Strombedarf und gewünschte Optionen bis hin zur Modulform. Daran schließt sich  die grafische Auswertung des PUE (Power Usage Effectiveness) an. Mit den zugehörigen Rittal RiMatrix S Cooling-Modulen ist ein PUE von bis zu 1,15 garantiert. Mit dem siebten und finalen Schritt gibt der RiMatrix S Selektor eine detaillierte Stückliste samt Bestellformular aus. Derzeit sind als Grundlage für die Berechnung von PUE und ROI (Return On Investment) neun verschiedene Klimazonen hinterlegt. Weitere befinden sich in der Planung.

RZ-Standort ist entscheidend

Der Standort hat aufgrund des durchschnittlichen Temperaturverlaufs großen Einfluss auf die Effizienz eines Rechenzentrums. Bei einer sommerlichen Tagesdurchschnittstemperatur von 40 Grad erzielt  eine Installation mit 100 kW Serverleistung im indischen Bangalore mit RiMatrix S einen PUE von bis zu 1,36. Bei der identischen RiMatrix S Installation im erheblich kühleren Lahti (Finnland) – hier beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur 5 Grad – beträgt  der PUE 1,12. Bei aller Standardisierung muss der Anwender keine Kompromisse bei der Flexibilität machen: Er kann beispielsweise über eindeutig definierte Übergabepunkte eigene Ressourcen für Energie und Klimatisierung selbst  anschließen. Die Vorteile der schnellen Installation und Inbetriebnahme bleiben definitiv erhalten. Einer zeitnahen Inbetriebnahme von RiMatrix S steht dann nichts mehr im Wege. (sg)

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