IBM Predictive Analytics hilft, neue Fachkräfte zu finden

Der demographische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel bewegt die deutsche Wirtschaft dazu, sich einen Wettbewerb um die besten Talente zu liefern. Die neue Lösung „Analytisches Personalmanagement“ von IBM unterstützt Unternehmen dabei, neue Mitarbeiter zu rekrutieren, zu entwickeln und im Betrieb zu halten.

Mithilfe des vorausschauenden Analyseverfahren kann die Software Zusammenhänge aufdecken, die auch für erfahrene Personalverantworltiche bislang verborgen waren. Diese helfen, den Personalbestand zu analysieren und prognostizieren, künftige Entwicklungen zu simulieren und drohende Know-how-Lücken zu erkennen. Die neue Technologie stammt aus dem Analytics Solution Center Berlin (ASC), dem ersten europäischen Center für Business Analytics & Optimization von IBM.

Der Verband der Deutschen Ingenieure (VDI) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnen vor einem drohenden Fachkräftemangel: Der VDI geht davon aus, dass der deutschen Wirtschaft 69.000 Ingenieure fehlen. Arbeitgeber und Industrie beziffern den Fachkräftemangel im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auf Grundlage der IW-Berechnungen auf über 150.000 Personen. Laut einer Studie der Prognos AG soll die Personallücke bis 2030 auf über sieben Millionen qualifizierte Arbeitskräfte ansteigen.

Mit dem neuen analytischen Personalmanagement bietet IBM jetzt den Ansatz, die Personaldaten zu analysieren und die Personalplanung effizienter zu gestalten. Die Lösung verwandelt strukturierte und unstrukturierte Daten aus unterschiedlichen Quellen in relevante HR-Informationen und macht sie anschaulich. Fachspezifische Analyse- und Berichtswerkzeuge helfen anschließend bei deren Interpretation. Personalverantwortliche können damit eigenständig den aktuellen Status ihrer Personalabdeckung überblicken, zukünftige Szenarien für die strategische oder finanzielle Planung simulieren und Optimierungspotenzial erarbeiten. Beispielsweise können sie auf Knopfdruck feststellen, wer in den nächsten Jahren die Altersgrenze erreicht und welche Qualifikationen dadurch verlorengehen.

Nützliche Zusammenhänge aufdecken

Mit dem auf der Statistik-Software IBM SPSS basierenden Modul für die vorausschauende Analyse lassen sich bislang nicht entdeckte Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Datensätzen aufdecken, die auch Rückschlüsse auf effektive Arbeitsumgebungen oder die Eignung von Mitarbeitern und Bewerbern für zukünftige Aufgaben ermöglichen. Mit diesen Informationen können die Personalverantwortlichen beispielsweise vorausschauend Arbeitsbedingungen ändern, um wertvolle Mitarbeiter zu halten. Gerade im Hinblick auf die hohen Investitionen, die der Einstellungsprozess eines neuen Mitarbeiters erfordert, können Unternehmen so Kosten im Personalbereich sparen.

„Angesichts des drohenden Fachkräftemangels stehen die Personalchefs vor vielen schwierigen Entscheidungen. Doch wer entscheiden will, braucht zunächst eine valide Datenbasis – und genau diese fehlt bei vielen“, erklärt Stefan Caro, Leiter Competence Center Human Capital Management bei der IBM. „Das analytische Personalmanagement stellt HR-Verantwortlichen nicht nur die Daten zur Verfügung und macht sie anschaulich, es hilft auch bei der Vorhersage zukünftiger Entwicklungen sowie bei der Optimierung der HR-Maßnahmen für kommende Herausforderungen", so Caro.

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