Fünf Szenarien für den Einsatz kognitiver Suche und Analyse in Banken und Versicherungen

Banken, Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften sind datenintensive Organisationen und in ihrer Entscheidungsfindung höchst abhängig von Daten aller Art. Sie gewinnen aus ihnen wichtige Erkenntnisse über ihre Kunden, die sich letztlich in Umsatzerlösen niederschlagen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen sie sich agil und innovativ auf Kundenbedürfnisse einstellen.

Das Softwareunternehmen Sinequa, Hersteller der gleichnamigen Plattform für kognitive Suche und Analyse, hat fünf Einsatzszenarien zusammengestellt, anhand derer sich demonstrieren lässt, wie Finanzorganisationen ihre Big-Data-Reservoirs durch Einsatz kognitiver Suche und leistungsstarker Analyse nutzen können.

Umsetzbare Erkenntnisse aus den verschiedenen Datenquellen generieren: Durch Analyse, Strukturierung und Kategorisierung aller verfügbaren Daten schaffen Finanzorganisationen einen intuitiven und einheitlichen Zugriff auf Informationen über alle internen und externen Datenquellen hinweg, einschließlich Kundenverträge, Versicherungsansprüche, Zahlungsverhalten, E-Mail-Kommunikation, CRM-Daten, Unternehmensrichtlinien, Prozesse und vieles mehr. Mitarbeiter müssen auf relevante Informationen zugreifen können, ohne zu wissen, wo die Daten gespeichert sind, in welchem ​​Format oder wie sie zugreifen.

360-Grad-Sichten herstellen auf Kunden, Portfolios, Anlageziele, Verträge, finanzielle Performance und andere mit dem Geschäft eines Unternehmens verknüpfte Inhalte, und zwar für Beschäftigte aus allen Abteilungen: Banking, Versicherungen, Leasing, Vermögensverwaltung, Asset Management … Nur eine effiziente „Insight-Plattform“ – wie führende Analysten kognitive Such- und Analyseplattformen nennen – ermöglicht eine solch schnelle Rund-um-Sicht, ohne dass bestehende Anwendungen verändert werden müssen.

Betrügerische Aktivitäten erkennen und Geldwäsche verhindern: Durch die Analyse von Big Data werden Banken und Versicherungen schnell und präzise auf betrügerische Aktivitäten aufmerksam. Eine kognitive Insight-Plattform erkennt „ungewöhnliche“ Datenmuster durch Verwendung prädiktiver Algorithmen für maschinelles Lernen und dadurch, dass sie Menschen mit Bankkonten, Kreditkartennummern, Finanztransaktionen und anderen Datentypen zueinander in Beziehung setzt. Um Verhaltensmuster aufzudecken, verwenden Analysten eine Kombination von interaktiven Diagrammen, Timeline-Analysen, Tabellen und Beziehungsnetzen.

Abwanderung von Kunden verhindern: Die Kombination aus kognitiver Suche und leistungsstarker Analyse hilft Finanzorganisationen, ihre Kundenbindung zu verbessern. Natural Language Processing mit Text-Mining-Agenten spielt eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung relevanter Informationen in Kundendaten und -verhalten. Etwa durch die Analyse von Informationsanfragen und Navigationsmustern auf der Website des Finanzinstituts. Prädiktive Analyse hilft bei der Reduktion von Abwanderungsraten. Algorithmen für maschinelles Lernen erfassen Muster und Trends in Transaktionen von Kunden, die sie daraufhin als abwanderungsgefährdet identifizieren können. Ihnen kann das Unternehmen dann besonders attraktive Angebote machen, um sie als Kunde zu halten.

Up- und Cross-Selling-Angebote empfehlen: Sind Kundendaten über alle verfügbaren Kanäle gesammelt und analysiert, können der Cognitive-Computing-Plattform zusätzliche Funktionalitäten mit geringem Aufwand hinzugefügt werden. Machine-Learning-Algorithmen für „kollektive Filterung und Empfehlungen“ lassen sich einsetzen, um Marketing-Kampagnen zu optimieren, Up- sowie Cross-Selling zu verbessern oder Produkte und Dienstleistungen zu empfehlen, die für den Kunden relevant sind.

Für Unternehmen in der sich schnell entwickelnden Finanzbranche wird es immer wichtiger, riesige Mengen an strukturierten und unstrukturierten Informationen zu erfassen und zu analysieren. So können sie fundierte Entscheidungen treffen und ihren Kunden besseren Service bieten. Eine Plattform für kognitive Suche und leistungsstarke Analyse trägt erheblich dazu bei, dass dies gelingt und aus Daten eine signifikante Wertschöpfung erzielt wird.

Autor: Olivier Gaunet ist CTO bei Sinequa (im Bild).

Eingestuft als Leader im “Gartner 2015 Magic Quadrant for Enterprise Search”, bietet Sinequa Fortune-Global-2000-Unternehmen und regierungsnahen Organisationen eine leistungsfähige Plattform für kognitive Suche und Analyse. Basierend auf den Ergebnissen jahrelanger sprachwissenschaftlicher Forschung und mit neuen Machine-Learning-Algorithmen lassen sich mit der Sinequa-Plattform wertvolle Informationen aus sehr großen und komplexen Datenbeständen, aus strukturierten Daten von Unternehmensanwendungen und unstrukturierten Datenquellen gewinnen. Millionen von Nutzern in den weltweit größten und informationsintensivsten Unternehmen arbeiten mit der Sinequa-Plattform, darunter bei Airbus, AstraZeneca, Atos, Biogen, UCB, Credit Agricole, Mercer und Siemens. Bei der Weiterentwicklung seiner Expertise und der weltweiten Geschäftsaktivitäten arbeitet Sinequa mit einem breiten Netzwerk an Technologie- und Vertriebspartnern zusammen. Weitere Informationen finden Sie hier

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