"Mit datapine revolutionieren wir die Datenanalyse"

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digitalbusiness Cloud & IoT: Sie behaupten, dass Ihre BI-Lösung datapine "den etablierten Softwareunternehmen Konkurrenz macht und neue Maßstäbe in puncto Benutzerfreundlichkeit setzt". Was bietet Ihre Lösung, was Ihre Wettbewerber nicht im Funktionsumfang haben?

Martin Blumenau: Schon von Anfang an stand bei datapine der Endanwender im Mittelpunkt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der BI-Markt ist im großen und ganzen sehr intransparent, sowohl im Bereich der Funktion beziehungsweise Anwendung als auch im Bereich der Preise. Man findet leichte aber recht funktionsarme SaaS-Lösungen ab 200 Euro und auf der anderen Seite extrem komplexe sowie umfangreiche On-Premise-Lösungen ab 50.000 Euro. Unser Ziel ist es, als einer der wenigen (deutschen) Anbieter die Einfachheit und Flexibilität einer SaaS-Lösung mit der Funktionalität und Leistungsfähigkeit einer traditionellen BI-Lösung zu verbinden. Insbesondere der enge Kontakt mit unseren Kunden, die stetige Weiterentwicklung mit hohem Innovationsgrad in Bezug auf Kundenbedürfnisse und die schnelle Umsetzung machen datapine zu einer der leichtesten und auch „fastest moving“ Lösung am Markt.

digitalbusiness Cloud & IoT: Und wodurch setzen Sie neue Maßstäbe bei der Usability Ihrer Software? Anders gefragt: Worin genau besteht die Einzigartigkeit Ihrer Lösung?

Martin Blumenau: Wir haben unsere Lösung insbesondere im Hinblick auf die Bedürfnisse des Mittelstandes entwickelt. Der Mittelstand steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen. Sei es die Digitalisierung des Kerngeschäfts, der Wandel zur Industrie 4.0 oder die schiere Anzahl von Datenquellen, die neu hinzukommen und verstanden werden müssen. Unserer Meinung nach sollte eine BI-Lösung ein intuitives und gleichzeitig leistungsstarkes Werkzeug sein, das es dem Kunden ermöglicht, Herausforderungen  im Bereich Datenanalyse zu bewältigen. BI sollte jedoch nicht eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Daher steht bei uns User Centric Design im absoluten Mittelpunkt.

Im Rahmen unserer Entwicklung besuchen wir immer wieder unsere Kunden, um zu besprechen welche Herausforderung sie haben, wie sie datapine verwenden und welche Stellschrauben optimiert werden müssen. Generell haben wir unsere Lösung in verschiedene Bereiche aufgeteilt, in welchen sich der User je nach Erfahrung und Expertise aufhält. Somit können wir sicherstellen, dass alle relevanten Endnutzer im Unternehmen die Software bedienen können – vom BI-Neuling bis hin zum Experten.

Datapine ist eine flexibel und schnell einsetzbare SaaS-Lösung für die Datenanalyse.

Datapine verbindet die Einfachheit und Flexibilität einer SaaS-Lösung mit der Funktionalität und Leistungsfähigkeit einer traditionellen BI-Lösung.

 

Je mehr Nutzer involviert sind, desto größerer Mehrwert kann durch die Datenanalyse geschaffen und kommuniziert werden. Die so gewonnen Erkenntnisse können dann entsprechend in die Entscheidungsfindung mit einfließen. Durch diesen hundertprozentigen Fokus auf nicht-technische Kunden können wir nicht nur die niedrigste Lernkurve am Markt erreichen, sondern auch die schnellste Go-to-Market-Strategie.

digitalbusiness Cloud & IoT: Zu welchen anderen Data-Warehouse-Lösungen außer SAP NetWeaver Business Intelligence (SAP BI, vormals: Business Information Warehouse, kurz BW) bieten Sie Konnektoren an?

Martin Blumenau: datapine bietet eine Vielzahl von verschiedensten Konnektoren an. Angefangen bei den bereits erwähnten SAP BW über SQL-basierende Datenbanken wie MySQL, PostgrSQL, MS Server SQL, Oracle, Maria DB, Heroku, Amazon AWS, Azure und andere bis hin zu Cloud-Konnektoren wie Google Analytics, Google Drive, Facebooks Ad, Facebook Insights oder SugarCRM, aber auch Excel- und CSV-Dateien. Generell ist es für uns sehr wichtig, unser Konnektoren-Modul sehr flexibel zu gestalten. So können wir einfach und schnell neue Schnittstellen innerhalb weniger Tage anbinden.

digitalbusiness Cloud & IoT: Zum Thema Konnektoren und Schnittstellen: wie gestaltet sich denn in einer Standardanwendung die Integration in vorhandene Systeme?

Martin Blumenau: Uns ist es sehr wichtig, sämtliche Integrationen so leicht und automatisiert wie möglich zu gestalten. Für unsere Cloud-Konnektoren benötigt der Kunde keinerlei Vorwissen, sondern nur die Anmeldeinformationen zur Authentifizierung. Nach rund 20 Sekunden ist die Integration fertig und der Anwender erhält bereits mehrere vordefinierte Dashboards auf welchen er aufbauen kann.

Im Bereich der Datenbanken liegt wohl der größte Unterschied vor. datapine setzt weder einen besonderen Datenbanktyp noch eine besondere Datenbankstruktur voraus. Bei den herkömmlichen BI-Anbietern ist das aber meist der Fall. Wir benötigen lediglich vier Daten- bzw. Informationspunkte von unseren Kunden. Darauf hin fängt das Tool an, im Hintergrund automatisiert zu arbeiten. Wenige Minuten später ist die Datenbank bereits voll funktionsfähig integriert.

Dieses extrem schnelle Set-up in Verbindung mit dem bereits beschriebenen User Centric Fokus erlaubt es uns, die am Markt durchschnittliche Go-to-Market-Zeitdauer von drei bis fünf Monaten auf wenige Tage zu senken. In den meisten Fällen haben unsere Kunden bereits nach einer Woche alle wichtigen Datenquellen integriert, Dashboards und Reports erstellt und diese mit allen relevanten Kollegen im Unternehmen geteilt.

digitalbusiness Cloud & IoT: Wie gewährleisten Sie die Datensicherheit nach deutschen beziehungsweise europäischem Datenschutzrecht? Was sollte der Anwender hierbei beachten?

Martin Blumenau: Wir sind einer der wenigen in Deutschland gegründeten und auch ansässigen BI-Anbieter. Damit genießt die Datensicherheit und alle damit verbunden rechtlichen Belange oberste Priorität für uns. Alle Server von datapine sind dediziert und stehen in Deutschland; genau gesagt in einem Hochsicherheitszentrum in Frankfurt am Main. Somit verlassen die Daten niemals den deutschen Raum und wir wissen zu jederzeit, wo exakt sich gerade welche Daten befinden. Zudem bieten wir unseren Kunden als einer der wenigen Anbieter standardmäßig unser ADV (Auftragsdatenverarbeitung) Agreement an. Datenübertragung, sofern sie überhaupt stattfindet, findet über SSL, SSH und optional über VPN statt.

Datapine ist eine flexibel und schnell einsetzbare SaaS-Lösung für die Datenanalyse.

Wichtig zu erwähnen im Bereich der Datensicherheit ist, dass wir generell verschiedene Möglichkeiten haben, mit den Daten zu arbeiten. Wir haben zwar die oben genannten Server, jedoch dürfen einige Kunden beispielsweise keine Daten außer Haus geben. In diesem Falle bieten wir eine Remote-Verbindung an. Bei dieser verlassen die Daten niemals den Kundenserver und werden lediglich in datapine visualisiert aber nicht gespeichert. Zuletzt bieten wir auch eine On-Premise-Variante an, bei welcher die komplette Software in der Umgebung des Kunden installiert wird, ohne Zugang oder Zugriff von außen.

digitalbusiness Cloud & IoT: Sie bieten die BI-Lösung sowohl als Saas wie auch als On-Promise-Lösung an. Wo sehen Sie jeweils die Vorteile, und welche Variante wählt die Mehrzahl Ihrer Kunden? Sprich wird die SaaS-Lösung bereits bevorzugt?

Martin Blumenau: Innerhalb der letzten Jahre haben wir einige Bewegung am Markt gesehen und sehen diese auch im Moment. Während vor ein paar Jahren die SaaS-Lösung für einige Kunden teils gar nicht in Frage kam, ist dies mittlerweile umgekehrt. Der Großteil unserer Kunden präferiert mittlerweile die SaaS-Version. Je digitaler die Unternehmen bereits sind oder werden wollen, desto mehr tendieren sie zur SaaS-Variante. Die On-Premise-Variante wird im Moment hauptsächlich von Kunden verwendet, die rechtliche Hindernisse bei der SaaS-Variante haben. Dies trifft beispielsweise auf  Banken oder Versicherungen zu.

Grundsätzlich kann man sagen, dass für eine On-Premise-Lösung die Tatsache spricht, dass die Daten zu keiner Zeit die Infrastruktur der Kunden verlässt. Zudem ist eine kundenspezifische Anpassung einfach und schnell möglich. Dafür dauert das Set-up länger und die Go-to-Market-Zeit ist entsprechend ebenfalls länger. Auch auf der Kostenseite gibt es Nachteile. Wegen manueller Updates sind beispielsweise die monatlichen Kosten höher. Zudem entstehen einmalige Kosten für das initiale Aufsetzen des Servers. Und schließlich liegen die Serverkosten beim Kunden.

Für SaaS-Lösungen sprechen die kurze Go-to-Market-Zeitdauer, aufgrund der Tatsache, dass keine Implementierung nötig ist. Auch bei sehr hoher Skalierung sind die Kosten gering. Zudem ist die Software immer auf dem neusten Stand und die Wartung wird durch datapine durchgeführt. Zudem fallen keine Serverkosten an. Gegen eine SaaS-Lösung spricht allerdings, dass kundenspezifische Anpassungen kaum möglich sind. (sg)

  • Datapine verbindet die Einfachheit und Flexibilität einer SaaS-Lösung mit der Funktionalität und Leistungsfähigkeit einer traditionellen BI-Lösung.
  • Datapine verbindet die Einfachheit und Flexibilität einer SaaS-Lösung mit der Funktionalität und Leistungsfähigkeit einer traditionellen BI-Lösung.
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