EMC digitalisiert die Vatikanische Apostolische Bibliothek

Im Rahmen der Information Heritage-Initiative unterstützt EMC die Biblioteca Apostolica Vaticana bei der Digitalisierung der 80.000 historischen Manuskripte sowie 8.900 Inkunabeln. Bei der vollständigen Digitalisierung der Bibliothek werden 40 Millionen digital erfasste Seiten entstehen. Um die Digitalisierung der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek mit ihren historischen Manuskripten und Inkunabeln zu unterstützen, wird EMC 2,8 Petabyte Storage zur Verfügung stellen. Die Biblioteca Apostolica Vaticana ist eine der ältesten Bibliotheken der Welt und zählt einige der seltensten und wertvollsten noch existierenden Dokumente zu ihren Beständen wie die 42-zeilige Gutenberg-Bibel in Latein, das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch, das zwischen 1451 und 1455 entstand. EMC unterstützt die Vatikanische Bibliothek dabei, empfindliche Texte, die durch wiederholtes Lesen erheblich abgenutzt bzw. sogar beschädigt werden können, gemäß einer ISO-Norm zu digitalisieren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass das von Generationen gesammelte Wissen auch künftig ungehindert zugänglich ist.

Weitere Manuskripte, die digitalisiert werden:
- Die Sifra, ein hebräisches Manuskript, das zwischen dem Ende des 9. und Mitte des 10. Jahrhunderts geschrieben wurde und eine der ältesten, noch erhaltenen hebräischen Codices ist.
- Griechische Zeugnisse der Werke von Homer, Sophokles, Platon und Hippokrates.
- Die berühmte Inkunabel von Pius II., circa 1491 von Albrecht Kunne in Memmingen gedruckt.
- Der „Code B“, eines der ältesten noch erhaltenen Manuskripte der griechischen Bibel aus dem 4. Jahrhundert.

Das Sponsoring von EMC ist Teil der Information Heritage-Initiative. Die Initiative will die Informationen dieser Welt für künftige Generationen bewahren und in digitaler Form für Forschungs- und Bildungszwecke zugänglich machen. Gemeinsam mit seinem Systemintegrationspartner Dedagroup stellt EMC in der ersten Phase des neunjährigen Projektes 2,8 Petabyte zur Verfügung. Ausreichend Speicherkapazität, um die 40 Millionen Seiten digital auf diversen Lösungen wie Atmos, Data Domain, EMC Isilon, Networker und VNX zu speichern. Diese erste Phase wird voraussichtlich drei Jahre dauern.

Zu den früheren Projekten der EMC „Information Heritage-Initiativen“ gehören unter anderem die Digitalisierung und Archivierung der John-F.-Kennedy-Bibliothek in Boston, die Erstellung einer hochauflösenden 3D-Rekonstruktion von Leonardo da Vincis „Kodex über den Vogelflug“, die Unterstützung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, die eine einmalige Sammlung an Erstausgaben von Goethes „Faust“ beheimatet sowie das Sponsoring der „Lux in Arcana“-Ausstellung im Vatikan, bei der zum ersten Mal seit 400 Jahren 100 original-historische Dokumente aus dem Vatikanischen Geheimarchiv der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Am aktuellen Digitalisierungsprojekt sind eine Reihe von Organisationen und institutionellen Partnern wie beispielsweise die Bodleian Library der Universität Oxford, die Polonsky Foundation oder die Universität Heidelberg beteiligt. Monsignore Cesare Pasini, Präfekt der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, betont: „Die Apostolische Bibliothek beinhaltet einige der ältesten Texte der Welt, die ein unbezahlbares Erbe von Geschichte und Kultur darstellen. Die Bewahrung dieser Dokumente ist sehr wichtig. Genauso wichtig ist es allerdings auch, dass diese Dokumente Wissenschaftlern auf der ganzen Welt zugänglich gemacht werden. Dank der Großzügigkeit und der Expertise von Partnern wie EMC ist es und möglich, dies auch in die Tat umzusetzen. Dabei bewahren wir einen Schatz an höchst seltenen Texten in einem Format, das nicht durch den Lauf der Zeit abgenützt werden kann.“

Und Marco Fanizzi, Country Manager EMC Italien, ergänzt: „Wo einst Wissen und Informationen auf einer Seite Papier festgehalten und im Skriptorium oder später in der Druckerpresse erstellt wurden, dient EMC heute mit seinen Storage-Lösungen ebenfalls dem Archivieren von Wissen und Informationen. Die Zusammenarbeit mit der Apostolischen Bibliothek ist ein sehr bedeutendes Projekt und zeigt, dass wir sowohl die Technik haben, als auch um die Relevanz der Dokumente wissen. Aber das Wichtigste ist, dass durch unsere Hilfe künftige Generationen einen Zugang zu Wissen haben, welches andernfalls womöglich verlorengegangen wäre.“ (ak)

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