Ein CMS für alle Fälle

Vor über 100 Jahren gegründet, sind die Itzehoer Versicherungen eines der ältesten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Als privates Unternehmen auf Basis eines rechtsfähigen Vereins sind die rund 450.000 Versicherungsnehmer auch gleichzeitig Mitglieder – und damit nicht einfach nur Kunden, sondern auch Teilhaber. Außerdem hat die Itzehoer 2.600 Maklerverbindungen, 480 Mitarbeiter und mehr als 450 Vertrauensleute.

Entsprechend der Vielfalt dieser einzelnen Gruppen sind auch die Web-Angebote der Versicherung. Die Pflege der insgesamt neun Inter-, Intra- und Extranets ist eine herausfordernde Aufgabe für die Verantwortlichen, ebenso wie für das Content-Management-System (CMS). Um effiziente Prozesse und Wirtschaftlichkeit mit mehr Service für Versicherte wie Mitarbeiter zu verbinden, setzt die Itzehoer auf ein leistungsstarkes und nutzerfreundliches CMS. Sie hat das FirstSpirit-CMS der Dortmunder e-Spirit AG im Einsatz. Durch die einfache Wiederverwendung von Content für die verschiedenen Web-Kanäle erzielt das Unternehmen Synergie-Effekte, die Zeit und Kosten sparen. So konnte beispielsweise der Relaunch der Konzern-Website mit FirstSpirit im Herbst 2010 in nur sechs Monaten abgeschlossen werden. Diese Vorteile sollen durch die weitere Etablierung und den konsequenten Ausbau der zentralen Content-Management-Plattform noch verstärkt werden.

Minimierter Pflegeaufwand

So sind neben den eigenen Webpräsenzen in das CMS der Itzehoer Versicherungen auch noch das Offline-Intranet der Vertrauensleute, der Internetauftritt der Deutschen Pensionskasse AG sowie zahlreiche Unterwebseiten eingebunden. Über eine dieser Seiten können sich beispielsweise die Vertrauensleute, die das Bindeglied zwischen dem Kunden und dem Konzern bilden, Nummern für die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ziehen. Dank der Nutzerfreundlichkeit des CMS reduziert sich der Aufwand zur Pflege aller Seiten auf ein Minimum. Das ist wichtig, denn die Redakteure kommen aus verschiedenen Fachbereichen wie IT, Marketing oder der Schadensabteilung und sollen möglichst schnell und einfach mit dem System arbeiten können.

Open Source keine Alternative

„Vor unserer Entscheidung für FirstSpirit hatten wir kurzzeitig überlegt, eine Eigenentwicklung aufzusetzen, sind aber aufgrund des Aufwands und unserer hohen Anforderungen an die Flexibilität und Leistungsfähigkeit des CMS schnell wieder davon abgekommen. Auch eine Open-Source-Lösung kam für uns nicht in Frage, denn ein professioneller Support mit festen Ansprechpartnern ist uns sehr wichtig“, erinnert sich Marcus Dau. Dau ist Entwickler und Berater im CMS-/Web-Bereich bei der IVI Informationsverarbeitungs GmbH, der IT-Gesellschaft der Itzehoer Versicherungen. FirstSpirit überzeugte mit einfacher Bedienung, schnellem Einstellen selbst von komplex strukturierten Inhalten, mit der Abdeckung verschiedener Ausgabekanäle und einer klaren Produkt-Roadmap. „Als wir FirstSpirit im Einsatz gesehen haben, war klar: Genau das hatten wir gesucht. Und der gute Eindruck hat sich in der Praxis bestätigt. Wir haben ein zukunftssicheres Produkt, mit dem wir alle unsere Web-Projekte wirtschaftlich umsetzen sowie schnell und effizient neue Features implementieren können“, sagt Dau.

 Plattformunabhängig und integrationsfreudig

Die Plattformneutralität des CMS ermöglichte bei der Implementierung eine schnelle und unkomplizierte Anbindung an das Linux-Serverbetriebssystem der Versicherung. Da FirstSpirit auf Java basiert, lässt es sich in jeder Java-zertifizierten Serverumgebung einsetzen. Dadurch konnte die Itzehoer das System direkt in die vorhandene Infrastruktur einbinden und sofort nutzen. Je nach Bedarf lassen sich zudem eigene Schnittstellen für Fremdsysteme einfach bereitstellen. So war beispielsweise beim Relaunch der Konzern-Website die Integration von Datenbank-Inhalten erforderlich. Dazu haben die Itzehoer Versicherungen ihr CMS durch ein zusätzliches Integrationsmodul erweitert. So ließen sich die vorhandenen MySQL-Datenbanken in wenigen Minuten an FirstSpirit andocken. Der Informationspool, der außerhalb von FirstSpirit existiert und dort gepflegt wird, steht so auch für das Content Management der Website zur Verfügung. Schließlich sichert das Content-Management-System die Hochverfügbarkeit der Webseiten und aller Ausgabekanäle unabhängig vom Status des Redaktionssystems. Dazu sind der Webserver und der Redaktionsserver voneinander getrennt. Sollte der Redaktionsserver durch Wartung ausfallen, bleiben die Webseiten auf dem Webserver verfügbar.

 Intuitiv bedienbar

Vor allem die Usability-Features des CMS erleichtern den Redakteuren der Itzehoer Versicherungen die Arbeit enorm. Dank der bedarfsgerechten Nutzer-Oberflächen für verschiedene Anwender-Typen konnten sie sich sehr schnell in das System einarbeiten. Denn FirstSpirit erfüllt sowohl die hohen Anforderungen von Profi-Redakteuren, lässt sich aber auch von Gelegenheitsnutzern in den Fachbereichen intuitiv bedienen: Mit dem WebClient gibt es ein Autoren-Frontend, mit dem die Redakteure die Inhalte einfach und formularbasiert unmittelbar in der Website direkt über den Browser bearbeiten können. Damit sind sie in der Lage, Inhalte deutlich schneller zur Verfügung zu stellen. Zudem ist der Schulungsaufwand gering, meist reicht ein Vormittag und neue Mitarbeiter können mit dem System arbeiten. „Das sind natürlich die besten Voraussetzungen dafür, langfristig noch mehr Mitarbeiter in die Redaktion mit einzubeziehen“, freut sich Dau.

Wiederverwendung von Inhalten

Wichtig speziell für das Intranet ist die Historisierungsfunktion des CMS. So lassen sich alle Inhalte schnell und einfach in verschiedenen Versionierungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt wiederherstellen. Dadurch können auch komplette Inhaltsbestände gezogen und diese im Intranet zur Verfügung gestellt werden, sodass beispielsweise die Vertrauensleute bei Bedarf darauf zugreifen können. Mit dem System haben die Verantwortlichen zudem die Möglichkeit, das Intranet kontinuierlich um neue Funktionen zu erweitern. So wurde beispielsweise eine Offline-Suche ergänzt. Gleichzeitig können die Redakteure dieselben Inhalte für verschiedene Ausgabekanäle nutzen. Dadurch entstehen Synergieeffekte bei der Pflege der verschiedenen Extra- und Internets, denn der Content muss für die verschiedenen Webauftritte nur einmal zentral angelegt werden. Die Erweiterung von Projekten um zusätzliche Funktionen gelingt mit dem neuen CMS deutlich schneller und die Pflege des Systems ist einfacher und weniger fehleranfällig, da FirstSpirit im Gegensatz zum Altsystem Inhalte vollkommen medienneutral verwaltet. Auch dadurch spart die Itzehoer wertvolle Zeit.

„Sowohl aus Entwickler- als auch aus Anwendersicht bin ich sehr zufrieden. Wir erzielen signifikante Einsparungen in der Entwicklung durch den Einsatz von FirstSpirit als einheitlicher Plattform und im Redaktionsprozess durch die Benutzerfreundlichkeit des Systems“, zieht Marcus Dau eine positive Bilanz. „Wir können mit dem CMS schnell entwickeln und schnell redaktionell arbeiten. Bei gleicher Anzahl an Redakteuren stellen wir wesentlich mehr Inhalte in kürzerer Zeit bereit. Zudem fühlen wir uns vom Support in allen Fragen gut betreut. Damit sind alle Voraussetzungen für ein zeitgemäßes, modernes und wirtschaftliches Content Management erfüllt.“

Jörg Stelzer, freier Autor in München

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