Deutsche Telekom setzt beim Breitbandausbau auf Rittal

Einen der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte konnte Rittal jetzt bei der Deutschen Telekom AG verbuchen. Mit bis zu 28.000 Multifunktionsgehäusen ist der Systemanbieter für Schaltschrank- und Gehäusetechnik wichtiger Partner für den schnellen und zuverlässigen Breitbandausbau in Deutschland.

Die Deutsche Telekom AG forciert mit Initiativen wie „Mehr Breitband für Deutschland“ und „FTTC-All IP“ den Netzausbau für ein schnelleres Internet. Damit die Kommunen an das schnelle VDSL-Netz angeschlossen werden können, ist eine bundesweite Breitbandoffensive mit einem System-Roll-Out bis 2016 an den Start gegangen. Die dafür geeigneten Outdoorsysteme liefert der Herborner Schaltschrank- und Gehäusesystemanbieter Rittal. „Wir sind stolz, dass wir einen der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte gewinnen konnten und so als Partner der Deutschen Telekom am schnellen Breitbandausbau in Deutschland entscheidend mitwirken“, resümiert Christoph Caselitz, Geschäftsführer Internationaler Vertrieb bei Rittal.

Die Anbindung an das Highspeed-Internet ist für viele Kommunen ein standortpolitisches Thema. Gerade Gewerbebetriebe profitieren von einer guten Netzanbindung und berücksichtigen daher auch die telekommunikationstechnische Infrastruktur bei ihrer Standortwahl. Aus diesem Grund forciert die Deutsche Telekom bundesweit den schnellen Ausbau des Breitbandnetzes und schafft damit Wettbewerbsvorteile für die Nutzer. Natürlich freuen sich auch die Privathaushalte über die schnellere Internetverbindung. „Bundesweit installieren wir derzeit in Wohn- und Gewerbegebieten sowie im freien Feld die neuen Systeme. Für diese logistische Herausforderung benötigen wir zuverlässige Partner wie Rittal, die für uns die optimalen Produkte entwickeln und zudem noch unsere zeitlich eng getakteten Ausbauplanungen pünktlich beliefern können“, betont Uwe Abel von der Deutschen Telekom Technik GmbH, Niederlassung Südwest.

Sicher gegen Vandalismus & Co.

Rittal entwickelte die sogenannten Multifunktionsgehäuse aus Aluminium speziell für den Breitbandausbau und modifizierte sie in enger Zusammenarbeit für die hohen Anforderungen der Telekom. Die Systeme zeichnen sich durch die Schutzart IP 55 aus, sind damit staub- und vandalismusgeschützt, korrosionsfest und aufgrund einer Reinpolyester-Pulverlack-Oberfläche gegen Graffitis nahezu immun. Zumindest hat der Sprayer nicht lange Freude an seinem Werk, da sich die Farbe leicht entfernen lässt. Nicht so leicht zu beseitigen war ursprünglich die Abwärme der technischen Systeme aus dem Gehäuse. Ein durchdachtes Klimatisierungskonzept von Rittal verhindert jedoch, dass das Highspeed-Internet aufgrund eines Hitzekollapses im Gehäuse zum Erliegen kommt.

In Städten wie Wetzlar, Korbach und Paderborn wurden die ersten Stationen bereits installiert. Hier können sich die Nutzer in Kürze über den schnelleren Anschluss freuen – viele weitere Standorte werden in den kommenden drei Jahren an das Netz angeschlossen.

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