CIOs halten Cloud-Services für das IT-Betriebsmodell der Zukunft

Colt, Anbieter von Geschäftskommunikationslösungen und IT Managed Services, hat die Ergebnisse einer europaweiten Umfrage unter CIOs veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kenntnisse über Cloud-Services unter CIOs und IT-Führungskräften in nur sieben Monaten um über 20 Prozent gestiegen sind. Über 68 Prozent der CIOs und deren Fachkollegen geben nun an, dass sie mit der Cloud-Technologie vertraut sind. Groß;britannien hat den höchsten Kenntnisstand (77 Prozent), gefolgt von Deutschland (75 Prozent), Frankreich (71 Prozent) und Italien (66 Prozent). Spanien weist den niedrigsten Wert auf: Dort geben 58 Prozent der CIOs und Fachkollegen an, dass ihnen die Technologie bekannt ist.

Die Studie, die von Portio Research in Zusammenarbeit mit Colt durchgeführt wurde, basiert auf der Befragung von über 350 CIOs in ganz Europa mit dem Ziel, deren Bereitschaft zur Einführung von Cloud Computing zu ermitteln. Die Umfrage ergab, dass CIOs und ihre Fachkollegen die Zukunft von Cloud-Services sehr optimistisch beurteilen: 86 Prozent glauben, dass es sich dabei um das wichtigste IT-Betriebsmodell der Zukunft handelt. Darüber hinaus prognostizieren rund drei Viertel der Befragten, dass dies bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren zutreffen wird.

Die Ergebnisse zeigen, dass CIOs die Themen, die für sie kritisch sind, neu gewichten. Flexibilität ist nun statt Kostenersparnis deren wichtigstes Anliegen, da sie als CIOs für die zukünftigen Anforderungen ihrer Unternehmen vorsorgen müssen. CIOs in Frankreich bewerten jedoch Kostensenkung weiterhin als ihr Hauptanliegen: Acht von zehn CIOs sehen darin das größ;te Thema, dem sie derzeit gegenüberstehen. In größ;eren Unternehmen zeigt sich, dass das Schritthalten mit Innovationen die größ;te Sorge der CIOs ist - 69 Prozent der groß;en Unternehmen sehen darin ihre wichtigste Herausforderung.

Während die Ergebnisse zeigen, dass unter CIOs und IT-Führungskräften nun ein größ;eres Verständnis für Cloud Computing herrscht, ist die Prozentzahl derer, die innerhalb ihrer kurzfristigen IT-Budgetplanung eine Investition in Cloud planen, unverändert geblieben. In manchen Fällen ist sie seit der letzten Umfrage von 2009 leicht gesunken.

Adrian Saunders, Managing Director Colt Managed Services, dazu: "Man sollte erwarten, dass sich die gewachsene Sachkenntnis rund um das Thema Cloud Computing auch darin zeigt, dass Cloud in den Vordergrund der Investmentstrategien tritt. Doch die Umfrageergebnisse resultieren wahrscheinlich daraus, dass CIOs jenseits des Cloud-Hypes nun einen pragmatischeren Blick auf die Vorteile im Verhältnis zu der Investition entwickeln, die zur Implementierung von Cloud-Lösungen nötig ist. Genau darauf zielt die Enterprise Cloud-Strategie von Colt ab: Wir liefern Services, die stabil und sicher sind - und dennoch flexibel genug, um die wirtschaftlichen Anforderungen der Unternehmen zu erfüllen."

Hinsichtlich der Einführung von Cloud-Services bleibt das Thema Sicherheit die größ;te Sorge: Dies gaben sieben von zehn CIOs (71 Prozent) an. Bedenken hinsichtlich der Leistung und Verlässlichkeit von Cloud Services sind um zehn Prozent angewachsen. Die Themen Regulierung und Compliance kletterten binnen der letzten sieben Monate einen Platz nach oben - von dem fünften auf den vierten Rang. Sie spiegeln die Bedenken von 57 Prozent der CIOs wider. Der geografische Standort von Daten spielt ebenfalls eine Rolle: Die Anzahl der CIOs, die dies als Problem ansehen, ist seit der Umfrage von 2009 um 10 Prozent angestiegen.

Saunders weiter: "Diese Studie bestätigt die Auffassung von Colt, dass Europas CIOs auf dem Weg sind, die wahren Vorteile von Cloud-Services zu erkennen. Wichtiger noch, IT-Entscheider begrüß;en diese neuen Betriebsmodelle, achten aber darauf, dass sie so eingesetzt werden, dass ihre Unternehmen einen echten Mehrwert daraus ziehen."

Im zweiten Jahr in Folge untersuchte Portio Research, wie intensiv Cloud-Services in Europa genutzt werden und wie hoch die Bereitschaft der Unternehmen ist, diese Services einzuführen.

Die erste Umfrage von September 2009 machte deutlich, wie wenig das Cloud-Konzept verstanden wurde. Diese zweite Befragung von Mai 2010 wurde initiiert, um zu überprüfen, wie sehr sich die Ansicht der CIOs und ihrer Fachkollegen geändert hat.

Die Studie wurde unter 353 Teilnehmern durchgeführt, die alle über einen bestimmten Einfluss auf Technologie-Anschaffungen in ihrem Unternehmen verfügen. Etwa 60 Prozent der Befragten sind Führungskräfte wie CIOs, CTOs, S/VP-IT, Head-IT oder andere IT-Verantwortliche, die direkt an den CEO oder Unternehmenseigner berichten. Die übrigen Teilnehmer der Studie setzen sich aus nachgeordneten Funktionsträgern der zweiten oder dritten Ebene zusammen, also Mitarbeitern, die an den IT-Verantwortlichen des Unternehmens berichten oder Teammitglied sind. Durchgeführt wurde die Studie im Mai 2010. Ausgewertet wurden die Antworten von CIOs und deren Fachkollegen aus fünf europäischen Ländern: Deutschland, Frankreich, Groß;britannien, Italien und Spanien.

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