40. DNUG-Anwenderkonferenz: "Fit für die Zukunft"

„Zusammenarbeit 2.0. Fit für die Zukunft.“ Dieses Motto hatte die  Anwenderorganisation „DNUG – The Enterprise Collaboration Professionals e. V.“ für ihre 40. Konferenz gewählt, die am 20. und 21. Mai in Karlsruhe stattfand. Die Schwerpunkte lagen deshalb auf Erfahrungen und Lösungen für moderne Zusammenarbeit. Darüber berichteten Referenten aus der Industrie, der Verwaltung und dem Dienstleistungssektor. Sonderthema der Konferenz war „Marketing wird kollaborativ – innen wie außen“. Die mehr als 200 Teilnehmer erhielten in den Vorträgen und Diskussionsrunden wertvolle Anregungen für die Aufgaben im eigenen Unternehmen. Ihr ausgezeichnetes Feedback ist eine Bestätigung für alle aktiv Beteiligten und lässt schon jetzt spannende Themen für die Herbstkonferenz in Leipzig erwarten.

Zusammenarbeit effizient zu gestalten eint seit 20 Jahren Mitglieder und Interessenten der DNUG, Vereinigung der Anwender von Collaboration-Produkten. Auf dieses Anliegen konzentrieren sich daher die zweimal jährlich stattfindenden Konferenzen. Die Themen der Jubiläumskonferenz erfreuten sich guter Resonanz in der Zielgruppe und brachten den Teilnehmern zwei wertvolle Tage.

Zahlreiche Berichte aus der Praxis

Dem Erfahrungsaustausch waren Praxisberichte aus Anwenderunternehmen in einem Schwerpunkt gewidmet. Hier traf schon die entsprechende Keynote des Auftaktprogrammes den Nerv des Publikums. Dr. Erik Wüstner, Robert Bosch GmbH, berichtete darüber, welche Erfahrungen ein großes Industrieunternehmen bisher im Wandel zur Enterprise 2.0-Organisation gemacht hat. Die Entscheidung für IBM Connections fiel vor knapp drei Jahren. Klares Ziel dabei war, den Endanwendern eine moderne Social-Business-Plattform zu bieten und die interne Zusammenarbeit über Hierarchieebenen hinweg zu beschleunigen.

"Bosch Connect heißt u.a. in internationalen Teams vernetzt zusammenzuarbeiten, fast 3.000 Experten einfach zu erreichen und auf Fragen in kürzester Zeit Antwort zu erhalten", stellte Dr. Wüstner, Corporate IT, als einige wesentliche Vorteile heraus. Social Collaboration – in der Argumentationsphase vor der Einführung, in Integrationsprozessen, im Projektmanagement, im Marketing, in der Verbindung mit Business Analytics, beim Ausblick auf IBM Connections 5 und immer wieder im Austausch von Erfahrungen – zog sich als roter Faden durch das Programm der beiden Konferenztage.

Neuheiten von IBM

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Teilnehmer war es, Neues aus dem Hause IBM zu erfahren.  Diesen Erwartungen wurde der Solutions Track mit Themen wie IBM Mail Next,  der Integration von IBM Sametime 9 mit IBM Connections, Portal und iNotes, Lizenzierungsmodellen und Enterprise Content Management gerecht. Besonderes Highlight war der Einblick in IBMs Watson-Technologie und ihr Potenzial vom kognitiven Cloud-Ansatz bis zu industriell nutzbaren Anwendungen.

Der vielfältigen IT-Landschaft in den Unternehmen widmeten sich Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zur Anwendungs- und Directory-Integration nach Migrationsprozessen, der Verbindung von Mailsystemen und Anwendungen unterschiedlicher Hersteller sowie Erfahrungen aus dem gemeinsamen Einsatz von Domino/Notes und Exchange/Outlook. Die Unternehmen BCC, BlackBerry, Competence Site, GEDYS IntraWare, GROUP Business Software, holistic-net GmbH, IBM, midpoints GmbH, panagenda, retarus GmbH, TIMETOACT Group und We4IT unterstützten und gestalteten die Konferenz als Sponsoren und Aussteller mit.

Zur 41. Konferenz lädt die Anwenderorganisation am 11. und 12. November 2014 nach Leipzig ein  

 

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