20 Jahre eco-Verband: Ein Blick „Zurück in die Zukunft“

Marty McFly, der Held aus „Zurück in die Zukunft“, taucht am 21. Oktober 2015 in Hill Valley auf – eine Zeitreise von 20 Jahren. Seine Zukunft ist unsere Gegenwart. Es ist erstaunlich, wie viele der damals fiktiven Details aus dem Film inzwischen real geworden sind. Was der Film nicht zeigt: auf welcher grundlegenden Technik viele der vorweggenommenen Innovationen beruhen.

Biometrische Zugangssysteme, Videokonferenzen, Sprachassistenten, Tabletts, Videospiele, die durch Körperbewegungen gespielt werden sowie eine Drohne, die mit dem Hund Gassi geht – nicht alles, was die Macher von „Zurück in die Zukunft“ sich ausgedacht haben, ist heute tatsächlich so eingetreten. Aber ihre Trefferquote ist hoch.

Andere, einschließlich eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., hatten weniger seherisches Talent. 1985, als der erste Teil der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie erschien, beschlossen einige frühe internetaffine Menschen in Köln zwar, mit eco einen Verein zu gründen, um die kommerzielle Nutzung des Internet voranzutreiben. Doch die Folgen konnte damals niemand ahnen.

Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco und von Anfang an mit dabei: „Wir rechneten damals mit vielleicht ein paar hunderttausend Internetnutzern weltweit. Dass das Internet einmal die Grundlage für so viele geschäftliche und gesellschaftliche Transaktionen werden würde, damit hat von uns jedenfalls keiner gerechnet.“

Was wussten die Macher über das Internet?

Doch was wussten eigentlich die Macher von „Zurück in die Zukunft“ über das Internet? Auf den ersten Blick: gar nichts. Vom Internet per se ist in den Filmen nämlich nichts zu sehen. Hat der Film die vielleicht wichtigste technische Innovation der vergangenen 20 Jahre schlicht vergessen?

Nein. Denn genau wie das Internet heute immer mehr zur Grundlage für darauf aufbauende Systeme wird, so sind auch sehr viele der oben genannten Anwendungen im Film ohne das Internet (oder eine vergleichbare Basis) kaum realisierbar:

  • Das biometrische Zugangssystem? Ergibt nur als vernetztes und programmierbares System wirklich Sinn.
  • Videokonferenzen? Sind nichts anderes als eine bandbreitenintensive Datenübertragung.
  • Tablett-Computer? Sind allem Anschein nach auch im Film netzfähig.

Ein Blick auf die Geschichte des Internet ist wie ein Blick hinter die Filmkulissen

Was der Film ebenfalls nicht zeigt: Was in den Jahren zwischen 1985 und 2015 alles passieren musste, um uns in genau die Wirklichkeit zu führen, die wir heute erleben. eco hingegen hat diese 20 prägenden Jahre nicht nur miterlebt, sondern an entscheidenden Wendepunkten auch maßgeblich gestaltet. Ein Blick zurück auf 20 Jahre eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. ist daher ein bisschen wie ein Blick hinter die Kulissen von „Zurück in die Zukunft“.

Wer die letzten 20 Jahre Internet mitgestaltet hat, weiß zu beinahe jedem der im Film beiläufig vorgeführten Gadgets eine passende Hintergrundgeschichte zu erzählen. Zum Beispiel zum Thema Taxi. Harald A. Summa: „Der Bösewicht, Biff, braucht nur seinen Fingerabdruck und eine oder zwei Sekunden Zeit, um seine Taxifahrt zu bezahlen. Wer sich mal etwas näher mit den Themen Mobility oder Payment auseinandergesetzt hat, weiß, wie viele technische und regulatorische Fragen dafür gelöst werden müssen. Da wünscht man sich beinahe, das Thema wäre im Film ein bisschen ausführlicher abgehandelt worden.“

Smart World, New Work, Entertainment und Mobility: Unter diese vier Kategorien lassen sich die meisten Visionen aus „Zurück in die Zukunft“ einordnen. Genau diese Kategorien werden für den eco-Verband auch die Top-Themen 2016. Wenngleich die Filmtrilogie leider abgeschlossen ist: Das Internet ist noch lange nicht fertig.

Mehr zur 20-jährigen eco-Geschichte erfahren Sie unter: https://www.eco.de/about/20-jahre-eco.html

  • Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco und von Anfang an mit dabei: „Wir rechneten damals mit vielleicht ein paar hunderttausend Internetnutzern weltweit. Dass das Internet einmal die Grundlage für so viele geschäftliche und gesellschaftliche Transaktionen werden würde, damit hat von uns jedenfalls keiner gerechnet.“ Rike/pixelio.de
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